April, April – da macht das Wetter…

Einladung

zur «Pfadi-Übung» vom Sonntag, 27.5.18

Wie letztes Jahr laden uns die Aktiven vom Bezirk Johanniter zu einer «Pfadi-Übung» ein: Wir danken es ihnen mit Präsenz!

  • Antreten: 15.00h bei der Haltestelle M-Parc (Tram Nr. 10 und 11) / Eingang Wolfsgottesacker
  • Abtreten: ~18 Uhr/ open end – dito oder Grün 80

 

  • Mitbringen:
  1. Verpflegung für Grill/Feuer, Geschirrsack mit Teller, Besteck und Becher, genügend zu trinken (es darf auch alkoholischer Natur sein),
  2. Sackmesser,
  3. Schnur, Block, Bleistift,
  4. Dem Wetter entsprechende Kleider (wir werden auch rumlaufen),
  5. Blendende Laune,
  6. Johanniter-Krawatte
WICHTIG
Anmeldung bis zum 13. Mai bei Guignol

 


Der Jakobsweg-Wanderer Donald – Folge 2

Dienstag, 08. August 2017 / Fahrradrundfahrt in Hannover

Wetter:               bedeckt, frisch

Wegstrecke:     ca. 20-25km per Fahrrad

Nach einer unruhigen Nacht stand ich gegen ein Viertel nach Sieben auf. Um acht Uhr wechselte ich die Wohnung. Ich betrat die 3-Zimmerwohnung meiner Gastgeber und lernte die Partnerin von Jürgen kennen. Der Frühstückstisch war reichlich gedeckt mit Wurst, Käse, Joghurt, Honig, Marmelade, Müesli und gutem Brot. Für mich und die Gastgeberin gab es Tee, während der Hausherr Kaffee trank. Die Konversation bezog sich auf die bevorstehenden Aktivitäten des Tages.

Nach neun Uhr bestiegen Jürgen und ich die Fahrräder und begannen mit der Stadttour. Immer wieder hatte ich mit dem Rücktritt zu kämpfen. Aber es war erstaunlich, wie anständig sich die Autolenker benahmen. Keiner hupte, niemand der nervös wurde. Jürgen wartete oft geduldig, bis ich wieder im Tritt war. Ab und zu hielten wir bei steinernen Personen, die für Hannovers Geschichte wichtig waren, oder bei speziellen Bauten, Kirchen und Denkmälern. Nebst den geschichtlichen Fakten, erfuhr ich manche Geschichte und Anekdote.

Kurz vor Mittag besuchten wir das Sprengel-Museum mit vielen Werken moderner Kunst, unter anderem auch von Niki de Saint Phalle, Geliebte von Jean Tinguely. Nach dem Museumsbesuch gönnten wir uns eine Pause um die trockenen Kehlen zu benetzen.

Auf dem Weg zum neuen Rathaus, spazierten wir vorbei an einem Ehrenfriedhof mit Denkmal für Kriegsgefangene und Insassen der Konzentrationslager. Das Rathaus war ein grosser, interessanter Bau, an einem künstlich angelegten See. Es steht auf über sechstausend Buchenpfählen, die unter Wasser sind, um sie vor dem Austrocknen zu bewahren. In einem Saal befand sich ein Wandgemälde von Ferdinand Hodler. Leider war eine Besichtigung nicht möglich. In der Eingangshalle standen vier grosse Stadtmodelle. Sie zeigten sehr eindrücklich das Wachstum der Stadt, deren Vernichtung im 2. Weltkrieg und die heutige Situation. Auf der Rückseite war das Gebäude verdeckt durch ein Baugerüst und vor dem Haus standen Touristenbusse, die

Hannover – Altertum
Hannover nach der Bombardierung

ein gutes Foto dieses imposanten Hauses verhinderten. Schade.

Hannover – heute

Von dort fuhren wir entlang einer Ringstrasse, bis zum Eingang einer Grünanlage. Hier wechselten wir auf die andere Strassenseite zur alten Uni. Nach kurzem Aufenthalt ging’s zurück zu drei markanten Gebilden von Niki de Saint Phalle und danach in die Altstadt. Es folgte eine weitere Pause mit Kaffee und Kuchen in der Fussgängerzone. Auf kleinen Umwegen fuhren wir gestärkt zum Bahnhofplatz. Hier stand eine Verkaufsstelle der Strassenbahn, bei der ich mich für den folgenden Tag mit einem Ticket eindeckte. Damit konnte ich etwa eine Stunde Weg einsparen. Nach fünf Stunden Stadtbesichtigung brachten wir mein Leihrad zurück. Mit dem Tram fuhr ich in die Nähe der Unterkunft und ging den Rest zu Fuss. Eine tolle und spezielle Tour lag hinter mir, die ich als Normaltourist nicht bekommen hätte.

Am Abend wurde ich von meinen Gastgebern zum Essen eingeladen. Es gab Salat mit italienischer Sauce, Gemüsewähe und einen guten Rotwein. Die Gastgeberin musste danach an eine Chorprobe. Ich blieb noch eine Weile bei Jürgen, bevor ich mich verabschiedete um zu packen. Gegen halb elf Uhr legte ich mich schlafen.

März -englöcklein erfrieren

Ein zündender Brief für alle Ehemaligen

Hallo

Vorweg, es folgt ein kleiner Werbeblock bzw. Ideengang zum Thema APV.

Ich weiss, wir befinden uns noch in den besten Jahren und möchten noch nicht mit dem Wort „Alt“ in Verbindung gebracht werden. Trotzdem fände ich es toll, wenn du dir die Zeit nehmen würdest, um dir meine Idee anzuhören (durchzulesen trifft es wohl eher).

Ursprünglich war der Plan einen eigenständigen APV Blauen aufzuziehen und zu Gründen. Dies habe ich unterdessen verworfen und sehe den APV Johanniter dafür als ideale Chance. Natürlich kommt es auch darauf an, was ihr euch unter einem APV vorstellt und welchen Zweck er erfüllen sollte. Für mich steht in erster Linie die Möglichkeit einen Kontakt aufrechtzuerhalten im Vordergrund und im besten Fall kommt ein guter und toller Anlass zustande.

Ich möchte mit diesem Schreiben auch diejenigen von euch ansprechen, welche bei sich in der Abteilung einen eigenständigen APV haben. Vielleicht sehe ich dies ein wenig unkomplizierter und weniger Abteilungsfixiert, weil ich auch auf der Bezirksebene tätig sein durfte und dort über die Abteilung hinaus viele tolle Menschen kennenlernen konnte. Allerdings bin ich mir sicher, dass auch ihr durch Kurse, OP-Dippels, Lager etc. mit anderen Pfadis Bekanntschaft schliessen durftet.

Egal was eure Motivation sein sollte (nur Pfadis aus der eigenen Abteilung sehen/Kontakt aufnehmen oder abteilungsübergreifend) mit einem Jahresbeitrag von 20.- sollte dies für jeden und jede machbar sein. Durch den Rodel (Broschüre mit Kontaktdaten) könnt ihr jederzeit in Kontakt kommen oder euch an den Anlässen treffen.

Ich möchte auch offen und ehrlich sein zu euch. Momentan befindet sich ein Grossteil der APV Mitglieder im pensionierten Alter. Für diese ist es toll sich einige Male im Jahr zu sehen und gemeinsam etwas erleben zu können. Die Anlässe und Ausflüge sind deshalb auch eher aufs ältere Publikum ausgerichtet (bis jetzt). Natürlich ist es auch schwierig etwa zu gestalten was für alle Generationen passend ist. Hierbei kommt allerdings die Idee des Rodels zu greifen. Es ist jederzeit möglich, losgelöst vom Jahresprogramm und vom Vorstand organisierten Anlässe, etwas Eigenständiges auf die Beine zu stellen. So kann zum Bsp. ein Skitag oder –weekend organisiert werden. Dann könnt ihr einfach alle (oder ausgewählte Personen) über dieses Vorhaben informieren und schauen wer auch dabei wäre. Dies geht natürlich auch mit etwas kleinerem und unkompliziertem wie einem Grillabend am Rhein oder einem kleinen Wanderausflug etc.

Das schöne, aus meiner Sicht, daran ist, ihr seid zu nichts verpflichtet und könnt dort hingehen wo ihr gerade wollte und Lust habt. Vielleicht seid ihr auch einige Jahre ein Mitglied welches sich nicht blicken lässt. Dies ist kein Problem, aber falls es euch überkommt, könnt ihr jederzeit gute Freunde von früher kontaktieren und wiedermal etwas Gemeinsames erleben oder sich einfach auf ein Bier treffen.

Ich hoffe ich konnte dich überzeugen oder zu mindestens dazu anregen dir über einen allfälligen Beitritt Gedanken zu machen. Falls du gerne mehr über den APV wissen möchtest oder dir gleich überlegst dich anzumelden, kannst du dies alles unter dem folgenden Link tun:

http://apv-johanniter.ch/

Es würde mich freuen deinen Namen auf dem nächsten Rodel lesen zu können und vielleicht sieht man sich auch mal bei einem Anlass.

Vielen Dank fürs Zeit nehmen und durchlesen
Sascha Moning v/o Kermit

p.s.: Teilen und weiterleiten erwünscht


68. APV-Mitgliederversammlung

vom Montag, 5. März 2018

 

Zwischen 17.45 und 18.00 Uhr besammelte sich die stattliche Zahl von über 30 APV-Kolleginnen und -Kollegen – die Mehrheit mit umgehängter Johanniter-Kravatte- vor dem Haupteingang des Spiegelhofs. Da entdeckte man Personen, die seit längerer Zeit Anlassabsenz markierten. Ein etwas „verwirrter“ Passant verwechselte uns mit einer Fasnachts-Clique, welche den Heimweg vom vergangenen Sonntags-Cliquenbummel noch nicht gefunden hatte.

Dafür fand uns Wm Daniel Vogt der Kapo Basel. Er war der Mann der Stunde und begrüsste uns zur kommenden Polizei-Museumsrunde. Im Haupttreppenhaus stapften wir hoch in den zweiten Stock. Dort befand sich ein Kubus mitten auf dem grossen Liftvorplatz. Anschliessend betrat man via Sicherheitstüren die Seitenkorridore.

Der Kubus besass an jeder Seite eine Vitrine, die ein Thema aus dem polizeilichen Umfeld präsentierte. Es handelte sich um folgende Themen: ehemalige Fahrrad-Versicherungsschilder, Betrugs- und Gewaltutensilien, Unfallerfassung und Luftverkehrs-Unfälle.

Hier begrüsste uns Wm Vogt offiziell und gab sich zugleich als ehemaliger Zytröseli zu erkennen. Er informierte dann über die Entstehung des Museums. Danach wechselten wir den Schauplatz in den Seitengang. Dort hing eine Tafel mit Namen von Polizeibeamten, die während der Ausübung ihres Berufes zu Tode kamen. Eine Tatsache, die man als Polizeimann oder auch –frau, beiseite schiebt, bis man durch den Tod eines Kollegen damit konfrontiert wird.

Nebenbei kam auch das Thema Bussen zur Sprache. Daniel Vogt meisterte diese Problematik mit viel Humor und zauberte jedem Betroffenen ein Schmunzeln ins Gesicht.

Anschliessend wechselten wir den Schauplatz und begaben uns erneut zu den Ausstellungs-Vitrinen. Hier informierte Daniel Vogt zuerst über die Geschichte der Fahrrad-Versicherungsschilder, die bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts existierten. Damit war es möglich, den Fahrradhalter zu eruieren und gestohlene Velos ausfindig zu machen. Das ist heute, infolge eines überspitzten Datenschutzes, nicht mehr möglich. Gestohlene oder entwendete Fahrräder können praktisch nicht mehr oder nur mit grösserem Aufwand ermittelt werden. Nun sind die Versicherungs-Gesellschaften gefordert, sofern der Halter eine entsprechende Diebstahl- oder Haftpflichtversicherung besitzt.
Nach den Fahrradkennzeichen dislozierten wir vor die Vitrine mit den Betrugs- und Gewaltsobjekten. Hier sahen wir Falschgeld, gezinkte Würfel- und Kartenspiele. Es standen ebenfalls ein falscher Goldbarren und andere Betrugsgegenstände zur Auswahl. Zu den Gewaltsobjekten zählten Stahlruten, Schlagringe und verschiedene Kleinschusswaffen. Die nächste Vitrine präsentierte die bisherigen Gerätschaften zur Dokumentation von Verkehrsunfällen. Zudem waren auch Bilder der verschiedensten Fahrzeuge der Unfallgruppe zu sehen. Leider fehlte ein mit viel Liebe zum Detail angefertigter Plan, der massstabgetreu den Unfallhergang aufzeigte und bei jedem Ereignis für die Justiz angefertigt werden musste. In der letzten Vitrine konnten wir die Dokumentation des bisher einzigen Luftfahrtunfalls in der Stadt Basel bestaunen. Im Innern des Kubus gab’s noch eine kleine Sammlung der Utensilien des tödlich verunfallten Crashpiloten zu besichtigen.

Nach etwa einer Stunde Umwanderung der Geschichtskiste, erklärt und uns humorvoll näher gebracht von Wm Daniel Vogt, verliessen wir das Gebäude und spazierten durch das abendliche Basel in Richtung Restaurant Schnabel. Hier waren wir die einzigen Gäste, denn offiziell war das Lokal geschlossen. Die junge Chefin –von einigen wie eine alte Bekannte begrüsst- empfing und bediente uns persönlich im ersten Stock. Zuerst gab’s etwas zu Trinken. Mineralwasser gehörte zum bezahlten Abendessen, alles andere musste berappt werden. Nach einer kurzen Wartezeit kam ein sehr guter und auch visuell ansprechender Wurst- / Käsesalat auf Tellern angerichtet auf den Tisch. Dazu wurden knusprige, goldbraun fritierte Pommes gereicht. Je mehr den Mund voll hatten, umso ruhiger wurde es.

Nach einer Stunde Gemütlichkeit, eröffnete Misa offiziell die Mitgliederversammlung. Im Eilzugstempo bestätigten die Anwesenden die Traktandenliste bis zu Punkt 6. Unter anderem teilte Misa mit, dass Bello (seit 1995 im Vorstand) ihren Rücktritt bekannt gegeben hatte. Die Nachfolge sei gesichert und werde bei den Wahlen bekannt gegeben.

Punkt 6 behandelte die Anpassung der bisherigen Statuten. Eine Äusserung des Präsidenten forderte Donald zu einer Frage heraus, die teilweise von emotionalen Meinungsäusserungen kritisiert wurde. Nun, einig waren sich am Ende alle. Aber nicht jeder hatte den Sinn der Frage verstanden. Auf die klar akzeptierten Statutenänderungen folgten Jahresrechnung, Revisorenbericht und Budgetvorgabe. Hier entstand eine kurze Diskussion über Sinn und Zweck unserer Aufgabe gegenüber den restlichen Johanniter.

Danach amtete Mutz als Tagespräsident, mit dem Resultat, dass Misa erneut für ein weiteres Jahr in seiner Funktion bestätigt wurde. Anschliessend bestätigten alle den gesamten Vorstand und die Ersatzfrau für Bello. Es handelt sich um Twix ( Nomen est   Omen?), eine junge, fröhliche, ehemalige Bezirksleiterin. Sie stammt ursprünglich aus den Maitlipfadi Riehen. Wir freuen uns und wünschen ihr im Kreise der Männergilde, ab und zu versüsst mit anderen weiblichen Mitgliedern, viel Freud und wenig Leid.

Der letzte Punkt „Verschiedenes“ wurde wortlos abgehakt. Abschliessend beendeten wir, auf Wunsch des Präsidenten, mit zwei stehenden Tischrunden und dem Lied „Kein schöner Land“ die Mitgliederversammlung planmässig. Nach meinem Abgang, befanden sich nur noch ein paar im Raum. Zu welcher Stund die in die Nacht entschwanden, entzieht sich meiner Kenntnis,

Mit kollegialen Grüssen                                Donald


Unsere neuen Statuten

Die Mitgliederversammlung des APV Johanniter hat an ihrer gestrigen MV der vom Vorstand vorgeschlagenen Statutenrevision einstimmig zugestimmt.

 

Und hier ist die neue Ausgabe davon:  Statuten APV – Revision 2018


 Ein eher seltenes Ereignis für den APV

Unser Vorstandsmitglied Swala hat am 8. Februar  ihre Tochter Lorena Ophelia zur Welt gebracht! Der Vorstand und mit ihm der ganze APV Johanniter gratulieren der jungen Familie und wünschen viele frohe Stunden und Gottes Segen.


ERSTER STAMMTISCH IM JAHR 2018

Wie gewohnt traf man sich um 18.00 Uhr, zum ersten Stammtisch und Spielabend des Jahres 2018, im italienischen Spezialitäten-Café Il Nuraghe Boi an der Hardstrasse. Für den Einen oder Anderen brauchte es eine gewisse Überwindung, das warme Zuhause mit der beissenden Kälte draussen zu tauschen, denn durch die Strassen blies ein eisiger Wind. Deshalb war man froh in das gemütliche Lokal eintreten zu können.

Unsere charmante Betreuerin und gute Fee

Zu Beginn sassen eine weibliche und vier männliche APV-ler am Tisch. Bis gegen 19.30 Uhr waren es zwei Anwesende mehr. Wer alles anwesend war erkennt ihr auf den beiliegenden Bildern. Für Speis und Trank sorgte die nette Chefin. Die einen genossen ein Glas Weissen zu Beginn, andere Mineralwasser mit Geschmack oder Tee. Bis zum Schluss wurde nur noch alkoholfrei konsumiert.

Das kleine Zwischendurch bestand aus einem zusammengefalteten und in drei Teile zerschnittenen runden Omelette, gefüllt mit rassigem Rucola, Parmaschinken und Käse. Köstlich!

Zwischen Getränk und Speise wurde viel geplaudert……….nur nicht gespielt. Die Themen waren vielfältig. Aber gemütlich war es allemal. Kurz vor Schluss bestellte dann noch ein Nimmersatt ein Stück Panettone mit einem Espresso, was andere ebenfalls zum Genuss dieses Gebäcks verführte.

Ich glaube nach acht Uhr beschlossen wir, die Konsumation und die teilweise erworbenen Spezialitäten zu bezahlen und uns zurück in die heimische warme Stube zu begeben. Ich freue mich auf den nächsten Treff und hoffe, auch mal andere Senioren ablichten zu können.

Donald

 

Februar – Gäll de kensch mi nit !

Neue Homepage des Bezirks Johanniter

Unbedingt anschauen!

Neues von unserem Jakobsweg-Wanderer Donald

Donald hat uns wieder Berichte seiner fortgesetzten Wanderung auf dem deutschen Jakobsweg zukommen lassen! In loser Folge veröffentlichen wir diese Berichte in der kommenden Zeit.

Hier nun der erste Teil:

Montag, 07. August 2017 / von Basel nach Hannover

Wetter:            Sonne, leicht bewölkt, warm

Wegstrecke:   per Zug

Am Sonntagabend hatte ich alles bereitgelegt. Der Rucksack war gepackt und der Frühstückstisch gedeckt. Am folgenden Morgen musste nur noch Wasser aufgeheizt, die Kaffeemaschine angeworfen und Brot, Butter und Marmelade aufgetischt werden. Gegen dreiundzwanzig Uhr befand ich mich im Bett.

Punkt sieben Uhr piepste der Wecker. Ich stand auf und begab mich ins Bad. Während ich den Schlaf aus den Augen wusch und mich anzog, bereitete meine Frau den restlichen Teil des Frühstücks vor. Danach frühstückten wir. Nach etwa einer halben Stunde übergab ich das Geschirr der elektrischen „Marie“. Viel zu früh war ich reisebereit und überbrückte die Wartezeit mit unnötigen Kontrollen.

Gegen acht Uhr vierzig verliess ich Frau und Haus. Der Rucksack drückte spürbar. Aber der Tragkomfort war toll. Ganz in der Nähe meiner Wohnung befindet sich die Bushaltestelle Richtung Badischer Bahnhof. Nach ein paar Minuten Wartezeit bestieg ich den Bus und verliess ihn bereits bei der nächsten Haltestelle. Auf dem Weg zum Bahnsteig kamen mir eilige Menschen mit und ohne Gepäck entgegen. Ich kämpfte mich durch das Gewusel und stand kurz danach auf dem Perron. Hier warteten schon einige Personen. Die Mehrheit steuerte jedoch den hinteren Teil des Bahnsteigs an. Ich musste mich vorne bereithalten, da ich einen Platz in der 1. Klasse reserviert hatte. Dort ist eine Reise angenehmer, als in Wagons der 2. Klasse mit engen Sitzreihen, lärmenden Reisegruppen, plärrenden Kindern und bierbeseelten Billigreisenden.

Kurz vor neun fuhr der Zug ein. Nur wenige Personen verliessen ihn. Ich stieg ein, suchte und fand meinen Platz und stemmte den Rucksack auf die Ablage. In meinem Wagen waren mehrheitlich ältere Ehepaare. Durch die aufgenommenen Gesprächsfetzen bekam ich mit, dass die Mehrheit nach Hamburg fuhr. Nachdem sich der Zug in Bewegung gesetzt hatte, verteilte das Personal Zeitungen und nahm Bestellungen entgegen. Die Landschaft zeigte sich in den Farben Grün, Gelb und Blau. Rot waren meist Autos und Hausdächer. Nach mehr als vier Stunden, mit dreissig Minuten Verspätung, fuhr der ICE in Hannover ein. Im Sog der Passagiere ging es in die Unterführung, die uns aus dem Bahnhof führte.

Während meiner Reiseplanung organisierte ich via Internet eine Stadtführerin. Wir vereinbarten, dass ich mich vor Reisebeginn bei ihr melde, was ich eine Woche davor tat. Ihre Antwort war nicht gerade erfreulich. Sie teilte mit, dass sie nun für eine andere Firma arbeite und leider nicht mehr verfügbar sei. Sie bot an, mein Anliegen an einen Kollegen weiter zu leiten. Gesagt, getan. Gleichentags erhielt ich eine entsprechende Mail. Ich informierte diese Person über meine Vorstellungen und meinen Schlafplatz, die Jugendherberge. Die befand sich am Stadtrand von Hannover. Der neue Stadtführer meinte, das ergäbe ein Zeitproblem. Er schlug mir deshalb die Führung mit Fahrrad vor. Nach einigem Hin und Her über meine Gründe, in der Jugendherberge zu schlafen, machte er den Vorschlag, ich könne in seiner Zweitwohnung schlafen. Der Preis war fast identisch, der Komfort aber umso besser. Ich stimmte zu. Wir vereinbarten den Treffpunkt unserer ersten Begegnung. Der befand sich auf dem Bahnhofsplatz bei einem Reiterdenkmal. Der Pferdeschwanz gab dem treffsicheren Ort den Namen: „unter dem Schwanz“. Der Mann beschrieb sich als unverkennbar, mit weissem Mozartschwanz.

Als ich den Bahnhofplatz betrat, stand –nebst einigen anderen Personen- nur ein Mann mit weissem Haar und Rossschwanz unter dem „eisernen Schwanz“. Bereits der Sichtkontakt genügte, um ohne Worte aufeinander zu zusteuern. Die Begrüssung war herzlich. Wir beschlossen, die Bekanntschaft mit einem Bier zu begiessen und uns mit Vornamen anzusprechen. Mein Gastgeber hiess Jürgen. Wir setzten uns in der Nähe in den Garten einer Gaststätte und genossen das Treiben. Zwischendurch besprachen wir den weiteren Verlauf des Tages. Nach dem Bezahlen der Zeche, spazierten wir zu einem Fahrradverleih. Hier handelte es sich um eine von der Stadt geleitete Organisation. Angestellt waren, Langzeitarbeitslose und Sozialfälle, die dadurch eine bezahlte Aufgabe und eine geregelte Tagesstruktur erhielten. Ich musste einen Ausweis vorweisen, der kopiert wurde, und pro Miettag einen Betrag bezahlen. Danach erhielt ich ein passendes Fahrrad. Der grosse Nachteil des Velos: Es hatte eine Rücktrittbremse! Anschliessend fuhren wir durch Aussenquartiere zur Wohnung meines Gastgebers. Bereits jetzt hatte ich meine liebe Not mit der Rücktrittbremse.

Das Wohnhaus befand sich an einer ruhigen Strasse. Die Fahrräder platzierten wir vor dem Haus und stiegen in den zweiten Stock. Lift gab es keinen. Mein Gastgeber öffnete die linke und die rechte Wohnungstüre. Die rechte Wohnung war mein Revier, die linke der Wohnraum meines Gastgeberpaares.

Meine Unterkunft bestand aus einem grossen Eingangsbereich, zwei Zimmer, einer Küche und einem Bad/WC. Vom Wohnzimmer aus, das sich rückseitig befand, konnte man einen Balkon betreten. Der Blick erfasste ein grosses Geviert von Hinterhöfen, die mehrheitlich aus Grünflächen mit Bäumen bestand. Eine schöne Wohnlage und ruhig. Das Schlaf- und Arbeitszimmer lag strassenseitig. Auch hier konnte man auf einen kleinen Balkon. Wie in diesem Teil von Deutschland üblich, hatten die Fenster keine Läden. Nur Vorhänge regelten die Lichtsituation, an die ich mich erst gewöhnen musste. Nachdem ich geduscht hatte, schaute ich die vorhandenen „Bewohnerhinweise“ genauer an. So konnte ich feststellen, dass mein Gastgeber vor seiner Pensionierung leitender Kriminalbeamter war. Zudem hing ein Abschluss-Diplom an der Wand über ein Kunst- und Geschichtsstudium. Wie klein doch die Welt war. Ein Grafiker und ehemaliger Polizeibeamter, landete zufällig bei einem ehemaligen Kriminalbeamten mit Interesse an Kunst und Geschichte.

Etwas müde von der Reise legte ich mich aufs Bett und döste. Gegen achtzehn Uhr stand ich auf und suchte eine Quartierbeiz, um auch für den Magen etwas Gutes zu tun. Ich betrat ein gemütliches Lokal mit dem Namen „Krauses Schweinehaus“ und setzte mich ans Ende des Raumes. Auf der Speisekarte standen viele Angebote der deutschen Kochkunst. Davon wählte ich die Matjesfilets mit Bratkartoffeln, gemischtem Salat und ein Bier. Das Essen mundete, doch ich musste einen kleinen Teil übrig lassen. Den fragenden Blick der jungen Serviceangestellten konnte ich mit einer positiven Bewertung in ein Lächeln umwandeln. Als ich zwei unterschiedliche Eiskugeln mit Sahne bestellte, musste sie mir mitteilen, dass es nur noch eine Sorte gab und die Sahne ebenfalls ausgegangen sei. Ich bestellte eine Kugel und erhielt drei, überbracht mit einem Lächeln und einem Gruss aus der Küche.

Nach dem Verlassen des Lokals spazierte ich ums Viereck. Die Häuser entstanden mehrheitlich kurz nach den Kriegsjahren. Es gab wenige Verkaufsläden. Personen kamen mir selten entgegen und wenn, waren sie sichtbar eine andere Nationalität. Zurück in meiner Unterkunft, schaute ich bis gegen zweiundzwanzig Uhr in die „Röhre“. Dann beendete ich den ersten Tag in der Fremde im Schlafsack auf einem fremden Bett.


Januar – ‘s wätteret und stürmt

Rätsel gelöst

Das Foto-Rätsel aus Kanada von  Poni, der wissen wollte, wer alles  -nebst ihm selber – auf dem Foto war, ist gelöst!

Dank der freundlichem Mithilfe von Gecko und Mops, unter Mithilfe seines Sohnes Maro, konnten alle identifiziert werden!


Zu Neujahr

Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.

Wilhelm Busch (1832 – 1908)


Unsere neue Abteilung Thierstein

An der Delegiertenversammlung der Pfadi Region Basel am 29. März hat der Kantonalverband die Abteilung Pfadi Thierstein Breitenbach aufgenommen. Diese wollten den Kantonalverband wechseln, da sie aufgrund ihrer Lage im Schwarzbubenland schon seit jeher viel mehr sich nach Basel als nach Solothurn orientieren.

Nach der Aufnahme ging es darum, in welchen Bezirk die Abteilung beitreten sollte. Nach Besprechung mit unseren Abteilungsleitern der bestehenden acht Abteilungen sowie Konsultation des Vorstands kamen wir zum Schluss, dass wir gerne mit ihnen ein Gespräch führen würden über eine Aufnahme. Dazu luden wir die Abteilung aus Breitenbach dazu ein, an unserem alljährlichen Grümpeli eine Mannschaft zu stellen. Dies war leider etwas kurzfristig, aber für eine «Mannschaft» am anschliessend Leitergrill hat es ihnen dann doch noch gereicht.

Nebst uns besuchten sie auch noch die Bezirke KPK und Zytröseli, aber im Spätsommer 2017 fiel die Wahl dann auf den Bezirk Johanniter.

Mit einer spontanen ausserordentlichen Delegiertenversammlung, oder mindestens der definitiven Zusage der ALs sowie dem Vorstand, wurde die Abteilung einstimmig in unseren Bezirk aufgenommen.

Bald darauf, am Samstag 9. Dezember, besuchte eine Delegation aus zwei Bezirksleitern (Selina Gasser / Twix und Jonas Grüter / Kaa) sowie unserer Bezirkspräsidentin Corinna Geissmann / Swala die Waldweihnacht der Abteilung. Man hatte uns dort ein Zeitfenster von zehn Minuten freigeschaufelt, in welchen wir die anwesenden Leiter, Pfadis, Wölfli, Eltern und viele mehr begrüssten und ihnen ganz kurz den Bezirk Johanniter vorstellten.

Als Zeichen der Zugehörigkeit überreichten wir den beiden Abteilungsleitern der Pfadi Thierstein Breitenbach, Jonathan Sollberger / Wiesel und Jérôme Kettela / Merlin, je eine Johanniter-Krawatte.

Mit dieser neunten Abteilung im Bezirk haben wir nebst gut 130 neuen Mitgliedern auch eine Abteilung gewonnen, welche gut funktioniert und sehr breit aufgestellt ist. Sie ist die erste Abteilung in unserem Bezirk, welche eine PTA-Stufe (Pfadi Trotz Allem, für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung) verfügt.

Wir sind stolz, dass wir uns als einen spannenden und lustigen Bezirk zeigen konnten und freuen uns darauf, die nächsten Jahre in Angriff zu nehmen.

Jonas Grüter, Kaa, Bezirksleiter


Die neun Abteilungen des Bezirks Johanniter

Aus wem besteht der Bezirk Johanniter eigentlich überhaupt? Eine kleine Übersicht:

Pfadi 3 Tannen

Die Pfadi 3 Tannen ist eine der drei reinen Mädchenabteilungen unseres Kantonalverbandes. Sie ist in Aesch beheimatet.

53 aktive Mitglieder

Internetseite: www.pfadidreitannen.jimdo.com

Pfadi Angenstein

Im Gegensatz zur Pfadi 3 Tannen ist die Pfadi Angenstein eine gemischte Abteilung. Deshalb ist es für die beiden Abteilungen auch in Ordnung, in der gleichen Gemeinde (Aesch) zuhause zu sein.

92 aktive Mitglieder

Internetseite: www.pfadiangenstein.ch

Pfadi Blauen

Die Pfadi Blauen, mitten in der Stadt Basel beheimatet, ist mit 144 aktiven Mitgliedern per 31.12.2016 die grösste Abteilung in unserem Bezirk.

144 aktive Mitglieder

Internetseite: www.pfadiblauen.ch

Mäitli Pfadi Rieche

Die zweite Stadtabteilung und die zweite Abteilung, welche nur aus Mädchen besteht.

95 aktive Mitglieder

Internetseite: maitlipfadirieche.wordpress.com

Pfadi Rychestei

Die Arlesheimer Pfadiabteilung Rychestei ist mit Gründungsjahr 1993 eine der jüngsten Abteilungen in der Pfadi Region Basel.

50 aktive Mitglieder

Internetseite: www.rychestei.ch

Pfadi Schnäggebärg

Die Abteilung Schnäggebärg ist die dritte reine Mädchenabteilung in unserem Bezirk (und im Kantonalverband – ja, alle 3 Mädchenabteilungen sind bei uns im Bezirk).

42 aktive Mitglieder

Internetseite: www.schnaeggebaerg.ch

 Pfadi Sunnebärg

In Ederswiler besitzt die Pfadi Sunnebärg ein Lagerhaus, welches anderen Abteilungen aber auch Schulklasse, Cliquen etc. zur Vermietung offen steht. Daneben können Kinder im Alter ab 5 Jahren am Pfadiprogramm der Abteilung teilnehmen.

92 aktive Mitglieder

Internetseite: www.sunnebaerg.ch

 Pfadi Thierstein Breitenbach     (NEU!!!)

Nach dem Wechsel des Kantonalverbands (von der Pfadi Kanton Solothurn zur Pfadi Region Basel) im März 2017 und einer Kennenlerntour durch alle 5 Bezirke des Kantons hat sich die Pfadi Thierstein Breitenbach im Sommer entschieden, dass sie gerne im Bezirk Johanniter Mitglied werden möchte.

Die formale Bestätigung durch die Delegiertenversammlung des Bezirks steht noch aus, aber sie nehmen bereits sehr aktiv am Pfadileben des Bezirks teil.

Die Pfadi Thierstein Breitenbach hat als einzige Abteilung unseres Bezirks eine PTA-Stufe (PTA = Pfadi Trotz Allem, Pfadi für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen und/oder körperlichen Behinderung)

122 aktive Mitglieder

Internetseite: www.pfadi-thierstein.ch

 Pfadi Waldchutz

Zuhause in Biel-Benken bietet die Pfadi Waldchutz für die Kinder und Jugendlichen aus dem Leimental Pfadi von den Wölfli bis hin zu den Pios an.

59 aktive Mitglieder

Internetseite: www.waldchutz.ch

Jonas Grüter, Kaa, Bezirksleiter

Dezember – ‘s dungglet scho im Tannewald…

…und ‘s schneielt ganz lysli, was isch das für e Liechtli dört, in sällem klaine Hüsli?

Dört isch dr Santiglaus dehaim, mit sine guete Sache, är het grad d Fingge aaglegt und duet jezz Kaffi mache!

Hier das ganze Gedicht zum Download:    Im Tannewald


Die Agenda   für das neue Jahr 2018 ist da.

ALLE DATEN – ALLE ANLÄSSE

 


D WALDWIEHNACHT

Wenn ‘s kiehler wird uf däre Ärde,

d Dääg kiirzer und d Nächt länger wärde,

vom Himmel aabe ‘s liis tuet flöggle,

und d Meisli uf em Häägli höggle,

denn het der Misa ‘s grossi Risse,

will d Yylaadige uuse miesse

wo är scho gschriebe het, ganz sacht,

denn scho glii isch Waldwiehnacht!

Es git no ganz viil and’ri Sache

wo me fiir denne zwääg muess mache,

drum het der Misa unschiniert

die treue Hälfer agtiviert.

Me iberleggt denn hii und häär

eb Ebbis no z’ verbessre wär?

‘s Ainti, das kasch lut plagiere,

muess me wirgglig optimiere:

Wie me clever könnt verhind’dre

as Waggs uf d Händ tuet aaberinnle.

Der Floh scho lang an das tuet sinne

und mecht e gueti Leesig bringe.

Will äär e Huffe Zyt graad het

sörft äär quer dur ‘s Internet

und het dernoh, noch viile Stunde,

scheeni Kerzehalter gfunde.

Äär frait sich und het haiter glacht,

denn scho glii isch Waldwiehnacht.

Au ‘s Wort uf kai Fall z’kurz darf koo,

der Mammut het das scho vernoh,

tuet sich bir Bello informiere

was sie fir Daigg das Johr tät riehre

und welles Förmli sig der Hit

wo’s druss denn Bhaltis-Tierli git?

Us Bellos Kuchi heert äär ‘s Lache,

sie tuet ä Schöflihärde bache!!!

Der Mammut het sich ordli gfrait:

E Hirte-Gschicht liggt scho bereit.

Äär liist die duure mit Bedacht,

denn scho glii isch Waldwiehnacht!

Der Kiwi ka ganz stolz lut saage:

“Ich ha no e Laiterwaage,

uff dä ka ich e Tännli laade,

und gmietlig denn der Hard zu traabe!”

Äär tuets in Boode iine stegge,

Girlande fiin uf d Äschtli legge,

d Kerzli sacht und ohne Eile

rund am Böimli schön verteile.

Der Baum stoht do in sin’re Pracht

und scho glii isch Waldwiehnacht!

Und denn dä fiirlig Daag isch koo.

Alles het klappt, alli sin froh.

‘s Aträtte isch scho Tradition

an der 3er Ändstation.

Ganz liislig goht me dur der Wald,

‘s Kerze-Wägli seht me bald

und alli hän denn ganz gelasse

e Kerzehalter derfe fasse.

Um ‘s Böimli stoht me schön im Kreise,

singt andächtig d’Wiehnachtsweise.

Der Mammut liest denn, das isch wohr,

d Wiehnachtsgschicht in Värsform vor!!

Und noch em zwaite Wiehnachtslied,

wird der Mammut gar nit mied

e langi Gschicht uns no z verzelle:

Vom Schöfli wo elei het welle

der Wäg zum Krippli aane goh

und ‘s zu me Ungligg denn isch koo.

E Keenig hets zum Krippli trait,

denn ‘s Jesuskind ihm ‘s Bai het ghailt.

Am Änd sin alli zämme froh,

dass es guet isch uusekoo.

E haisse Gliehwyy gits zem gniesse

bevor mir wieder zrugg hän miesse.

In d Wirtschaft sin mir iinegsässe,

hän feins Fleisch und Pommfritt gässe.

Der Tisch isch feschtlig dekoriert,

mit Schoggi köschtlig no garniert.

Fir alli tien no ummeruugle

vom Stini feini Schoggikuugle!

‘s isch gmietlig gsii, mir hän viel glacht!

DAS ALLES — DAS ISCH WALDWIEHNACHT!!!

 

Mit däm Värsli sage mir allne, wo die Waldwiehnacht vorbereitet und duuregfiehrt hän e härzligs                                                                     

M-E-R-C-I   Merci,Merci,Merci!!!!!                                                              Ruth Grüter, Sprudel


Der OP-Dippel der keiner war oder “Wo isch dä chaibe Boschde?”
Nach x Jahren als Plauschläufer musste ich seit 3 Jahren wegen eines Bandscheibenvorfalls forfait geben … aber dieses Jahr wollte ich mindestens wieder OP-Tippel-Luft-light schnuppern und fand, dass dies idealerweise als Postenmannschaft mit dem APV zu bewerkstelligen sei.
Also: Antreten am Samstag, 11. November “in der Nähe von Breitenbach” …
Zur Postenmannschaft zählten Grille als Postenchef, Misa, Siesta, Floh und ich selber. Uhu plante mit dem Dessert um ca 18h zu uns zu stossen.
Unser Standort in dieser Weltreise war England, wo wir die “Baden Powell Society of London” inkarnieren durften.
Dazu bauten wir nach den Plänen unseres Chef Members Grille ein “Haus im Haus”: unter einem Regen- & Wind-dichten Blachenzelt entstand in harter Arbeit ein tolles Club-Zimmer mit Aussicht auf die Themse. Wir wollten ja nicht vom eher trüben und nassen Wetter – eigentlich typisch für London – beeinträchtigt werden.
Bereits nach knapp unter 5 Stunden war unser Werk bereit um die ersten Junior Members (OP-Kandidaten) in Empfang zu nehmen:
Die Küche in der unser Member Floh das 3-Gang Menu kochen sollte, wurde mit dem Kochen eines wärmenden Kaffees in Betrieb genommen, die Bar mit den Stärkungen für die Junior Members war eingerichtet (versch. Tees und Sirups – alle abgefüllt in alten Whisky-Flaschen, sowie verschiedene Powerbars und Gutzi),
die Postenaufgaben lagen bereit … und das Weg-Kroki zum nächsten Posten war getestet und korrigiert. Nun fehlte nur noch das obligate Lagerfeuer.
Dann kam die Hiobsbotschaft per SMS: die Bezirksleitung sagte den Lauf auf “dringender Empfehlung” der Kantonspolizei BL ab, da ab 21 Uhr mit heftigen Sturmwinden gerechnet werden müsse; das Risiko sei zu gross.
Nun hiess es, unseren Luxus-Clubraum zügig wieder abzubrechen. Wie heisst es so schön: “ausser Spesen nichts gewesen”!
Der Vorschlag, unseren Frust in der nächsten Beiz mit einem gemeinsamen Nachtessen zu kurieren, wurde schnell verworfen: warum nicht bei Misa zu Hause unser 3-Gangmenu durchzuziehen und so den Clubabend der Senior Members der “Baden Powell Society of London” gebürend zu verlängern?
Im Ausweich-Clubhaus gab’s genügend Aufgaben: Floh musste kochen, wir anderen durften den WW-Memberversand in Couverts abfüllen, etikettieren und bereitstellen.
Kurz nach 18h ein Anruf von unserem Dessert-Uhu: “Wo isch dä chaibe Boschde? Ich glaubte, ich könne kartenlesen, bin aber nun im Gelände verloren”.
Da wir Uhu’s Handynummer nicht hatten, haben wir ihn nicht von unserer Verlegung nach Aesch informieren können! Aber wir waren stolz, dass sogar ein alter Hase wie Uhu unseren Postenstandort nicht gefunden hatte: unsere Aufräumungsarbeit war perfekt – wir hatten keine verräterischen Spuren in der Themse hinterlassen!
Eine halbe Stunde später hatten wir die komplette Postenmannschaft beieinander – ausser Siesta, welcher vorzog, rechtzeitig nach Steffisburg nach Hause zu gehen.
Der Rest ist schnell erzählt: ein gemütlicher Postenaufenthalt im Trockenen und in der Wärme im Luxus-Clubraum der Society, ein top Essen inkl. Dessert aus erstklass-Gamellen und zwei Spitzenweine aus kristall-Plastikbechern.
Einen grossen Dank an unsere Küchenmannschaft: Floh und Uhu und ein spezielles MERCI unserem Gastgeber und Mundschenk Misa.
Die Analyse unserer diesjährigen Postenarbeit ergibt:
  • wir konnten den Posten bei Tageslicht & im Trockenen abbauen
  • für einmal waren wir nach der Postenarbeit nicht übermüdet
  • Floh konnte in einer voll ausgerüsteten, modernen Küche seines Amtes als Koch walten
  • unser 3-Gangmenu durften wir aus schönem Porzelangeschirr essen
  • anstatt eines “billigen Weines aus dem Plastikbecher” kredenste uns Misa zwei Spitzenweine aus Kristallgäsern
  • und als Abschluss einen, wie kanns anders sein, erstklassigen Scotch
OK, der OP-Tippel wurde abgeblasen – so what? Nächstes Jahr ist auch ein OP Jahr – hoffentlich aber ohne “Wo isch dä chaibe Boschde?”
Allzeit Bereit
Sprysse

November – s dungglet jezz schnäll

Neuis ussem Liederegge

Liebi Fründ, Jung- und Alt-Pfadi,

Ich hammers zur Uffgob gmacht, unseri Lieder womer friehner gsunge hänn fescht z’halte und ime Liederbuech z’vereinige. So isch nodisno s APV-Liederheft entschtande.

Drno hanni dänggt, es wär jo no guet me könnt au grad no d’Gitarregriff bi de Lieder feschthalte. So hanni au das gmacht und grad no e paar witeri Lieder drzue gno. Nit alli hämmer als jungi Pfadi gsunge, si sinn aber schpöter drzue koh.

Gli druff bini agfroggt worde, ob i nit au e Gittarekurs könnt gäh. So isch dr Sälbschlehrgang für Begleitgitarre als Grundlag für dä Kurs entschtande. Die Gitarrekürs, z’erscht für e hampfle Leiterinnen und Leiter und schpöter für Sunnebärgler Enthusiaschte, hett mr guet gfalle und hett Gschpass gmacht.

Mitem Wunsch nach neue und andere Lieder ischs denn zum Ergänzigsheft koh.

Womer wieder emool nit alli Schtroofe vo de weniger bekannte Wiehnachtslieder im Familiekreis im Gedächtnis gfunde hänn, hani e Heft Wiehnachtslieder zämme gschtellt und au grad d’Gitarregriff derzue gschriibe.

Will i mi friehner scho als gfroggt ha, was heisst das eigentlig woni do sing? Isch denn bi mir d’Überzügig gwaggse, alli fremdschprochige Lieder übersetze z’loh und ime Sonderheft z’versammle. Will au bi de dütsche Lieder einigi Begriff unklar gsi sinn, hanni grad au no zue dääne Informatione und Gschichte gsammlet. So isch jetzt s’neuschte Heft vo alle fertig worde „Übersetzungen und Kommentare“. I mues sage i find’s sälber no glungge!

Do me nit ka e neuis Heft ussegäh ohni die andere mit Korrekture und Verbesserig z’verseh, sinn alli andere Heft au grad no überholt worde. Jetzt sinn’s fünf Hefter und jetzt gitt’s für mi emool e Pause.

Ich wünsch Euch allne viil Vergniege mit däne Hefter und schpeziell viil Vergniege bim Wiehnachtsliederheft. Das kame jo bald im Advänt benutze und so wieder emool vor em illuminierte Wiehnachtsbaum mehr als ei Värs singe.

In dämm Sinn bereits hüt e schöne Advänt und e freudigs Zämmeträffe an unserer APV-Waldwiehnacht.

Härzlig Lemi


APV – Waldweihnacht in der Hard

am 15. Dezember, ab 18:45h

Einladung Waldweihnacht 2017

 

 

 

 


Stammhock und Spiiloobe  Nr. 2 im neie Lokal

Aimol mee hänn sich säx Zwärggli mit em Schneewittli, oder die Siibegscheite, oder die siibe Uffrächte oder aifach säx AaPeVauler mit Dame (Bello, Tschil, Lemi, Fuchs, Grille, Uhu und Donald, mit und ohni Grawatte) im haimelige Lokal vom Tschowanni (Begriff fir en Ytaliääner) am Egge vo der Hardstroos und em Hirzbodewäg troffe. Me het sich griesst, isch abgsässe und het ebbis z’Dringge und dailwyys z’Ässe b’schtellt.

Die räschtligge Gescht hänn e bitzeli interessiert gluegt, was das jetzt fir kurioosi Lyt sin, wo gääli Grawatte mit schwarze Ränder trage. Aber wo me denn d’Jasskarte gsee het und das Spiil rueg g’spilit worden isch, het men aagnoo, ass es aaständigi Lüt sin.

 Zwei hänn nit welle spiile und der Letschti (also nit der Allerleschti) isch erscht e Stund speeter ko und het numme Foddeli g’macht. Är und die andere zwei hänn über s’Wätter, d’Wättermacher und anderi Sache blauderet. Irgendwenn sin der Grille und der Donald d’Grappa-, d’Wyy- d’Essig und anderi Fläsche go inspiziere. E bitzeli speeter het sich der Lokalscheff yygschalte und syni Grappa aapryse. Logisch, ass die Dürschte die Beschte gsi sinn.

Gege die halber Nyyni hänn mer zaalt, uns aagleggt und verabschydet. Der Grille het der Sagg mit de Schpiil wiider eso mitgnoo, wien är en brocht het. Es isch e gmietliggen Oobe gsi. D’Gastgääber hänn uns eerschtno grien Liecht gä, ass mer au in der Zuekunft derfe die Spiileebe bin ene duurefiere. Das isch doch e gueti Ussgangslaag fir 3-4 Mool im Joor am Stammtisch und Spiiloobe derbyy z’si.

Der näggscht Aaloss isch d’Waldwienacht in der Hard mit aaschliessendem Nachtässe im Wiirtshuus Hard. Me gseet sich!

 Donald

 


Ein OP-Dippel der keiner war

Der OP-Dippel ist vorbei …oder auch nicht, eigentlich liegt er noch vor uns….es ist halt etwas schwierig…aber der Reihe nach:

Die Bilder belegen, wie toll unser Posten einmal mehr unter der Leitung des erfahrenen Grille geworden ist. Die ‘Baden Powell Society’ in London war bereit die   OPK’s   in Empfang zu nehmen, die anwesenden Senior Members Grille, Siesta, Floh, Sprysse und der Schreiberling hatten in über vierstündiger Arbeit diese Society nach den Plänen des Postenchefs erstehen lassen – wir waren bereit; die WEG-KROKI’s zum nächsten Posten wurden abgelaufen und korrigiert (…); die Postenaufgabe, das Baden Powell-Quiz, lag auf dem Tisch und die Member-Bar mit Tees und Sirups – abgefüllt in alte Whisky-Flaschen in Reih und Glied, war zur Stärkung der Young-Members eingerichtet. Eben sollte noch das grosse Feuer vor dem Posten entfachen werden, als per SMS von der OP-Dippel-Leitung und der Bezirksleitung die Weisung kam: Der Lauf ist auf dringende Empfehlung der Kantonspolizei BL abgesagt: Ab 21 Uhr muss mit heftigen Sturmwinden gerechnet werden, das Risiko ist zu gross.

Kein einfacher Entscheid für die Bezirksleitung – und das Geschrei der Postenleute danach im Funknetz entsprechend gross (aber …naja, das Geschrei und Rumgealber im Funk war schon vorher gross).

Für uns bedeutete das, Abbrechen was vorher liebevoll erstellt wurde – immerhin konnten wir das ausnahmsweise bei Tageslicht machen 😉. Am Abend konnten wir das von Küchenchef Floh vorbereitete Essen in der Stube von Misa trotzdem noch geniessen, UHU der sich zum Essen als Dessertlieferant angesagt hatte, fand uns dort nach endloser Suche des Postens und einem Telefonat auch noch und wir dann sein Dessert, Siesta allerdings fehlte – er hatte einen weiten Heimweg nach Steffisburg vor sich und machte sich lieber gleich auf den Weg.

Ungewohnt früh kamen wir alle nach Hause und nicht ganz so müde, so durchfroren, aber auch nicht ganz so befriedigt wie in anderen Jahren…

Es bleibt ein grosses Dankeschön an die Adresse von Grille und seine (diesmal nur) Mannen für einen tollen  Posten – hoffentlich gibt es nächstes Jahr die genaue Wiederholung des OP-Dippels, damit wir doch noch die Früchte der Arbeit ernten können.

Ein weiterer Dank geht aber auch an die OP-Leitungs-Crew und die Bezirksleitung für Ihren klaren Entscheid in schwieriger Situation!

Euer  Misa

 


 

Oktober – Herbstmesse

Wortspiel – Stammtisch / Spielabend 18. Oktober 

Mittwoch 18. Oktober 2017, gegen 18.00 Uhr trafen sich 10 tapfere, nimmermüde Spieler des APV, im neuen Treffpunkt mit Namen „IL NURAGHE“. Dieses italienische Spezialitätenlokal befindet sich an der Ecke Hirzbodenweg / Hardstrasse. Ein gemütlicher Ort, in dem für uns ein Tisch reserviert war.

Gegen den Durst gabs Mineral und Wein. Die Hungrigen konnten sich mit Salami, Käse, Schinken und Grünzeug belegten Broten den Bauch füllen. Andere genossen einen guten italienischen Kaffee mit einem Stück Torta di Nonna oder Zitronenkuchen Für jeden gab es etwas, das den Abend gemütlich werden liess. So war es nicht verwunderlich, dass niemand Lust hatte, Spiele zu spielen. Es wurde rege erzählt, diskutiert oder vorgeplant.

Gegen 20.15 Uhr begann der eine oder andere unruhig auf dem Stuhl herum zu rutschen. Kurz danach bezahlte der erste seine Zeche und ermutigte damit weitere APV-ler ihm zu folgen. Man verabschiedete sich gegenseitig und kurz vor halb Neun waren alle in alle Winde verstreut. Sicher hatte es den einen oder anderen vor den Fernseher gezogen, um das FCB-Spiel in Moskau nicht zu verpassen.

Es war auch ohne Karten-, Strategie- oder Denkspiel ein unterhaltsamer Abend. Der nächste Anlass kommt bestimmt und es würde sicher noch erfreulicher, wenn weitere den Weg in den neuen Spielpalast finden würden. Es gibt in der Nähe eine Tramhaltestelle, genügend Parkplätze wie auch Sitzplätze. Liebhaber italienischer Küche oder Getränke werden sicher etwas finden, das ihnen den Abend versüsst oder schmackhaft macht.

Bis dahin wünsche ich allen Grossvätern einen grossen Geldbeutel für die kommende Herbstmesse. Es ist von Vorteil, die kulinarischen Genüsse erst nach den Bahnbesuchen zu geniessen.

Herzlich Euer Donald


 

September – Die Drachen steigen

Das Lagerfeuer fand gestern (2.9.17) in der Waldhütte von Ettingen statt

Bericht  folgt                                    (für die Fotos auf das Bild klicken)


ACHTUNG   ACHTUNG

Der STAMMTISCH (Es wurde reklamiert: Spielabend und Stammtisch heisst es offiziell…naja…)hat einen neue Bleibe:

Für die letzten zwei Treffen in diesem Jahr,  Mittwoch 18.10. und 15.11.

treffen wir uns ab 18 Uhr im IL NURAGHE, Hirzbodenweg 78 /Ecke Hardstrasse (vis a vis DENNER)  nur 150m vom alten Treffpunkt entfernt. Auf www.ilnuraghebasel.ch  bekommt ihr einen Eindruck   von unserem neuen Treffpunkt.

 

August – Nationalfeiertag

 Bilder vom OP-Dippel 2008


Neues vom Johanniter-Archiv im August 2017

 

Nachdem sämtliche Dokumente aus der Gründungszeit, der Zeit der Abteilung Johanniter und des Korps Johanniter, sowie die Dokumentation der obersten Leitungsebene bis 2012 im Staatsarchiv eingegliedert wurden, konnte das Archiv nun mit den Abteilungen Sunnebärg, Rychestei/Hilzestein, Angenstein und Drei Tannen ergänzt werden. Alle Dokumente sind ab sofort im Staatsarchiv einsehbar.

Weiter bearbeitet ist die Abteilung Blauen. In Bearbeitung ist derzeit die Abteilung Waldchutz deren Unterlagen uns übergeben wurden. Noch offen sind die Abteilungen Maitli Pfadi Riehen (MPR) und Schnäggebärg. So schreiten wir doch voran mit der Archivierung sämtlicher Bezirksabteilungen. Wir sind zuversichtlich im nächsten Jahr diese Arbeit beenden zu können. Es bleibt dann die jährliche Aktualisierung zu organisieren und den Kontakt zum Staatsarchiv damit aufrecht zu erhalten.

Allen engagierten Leiterinnen und Leiter herzlichen Dank für die Mithilfe

Esthy Gaiser v/o Bello und Alfred Trechslin v/o Lemi

Für einen Besuch auf unsern Archivseiten


Post aus Kanada

Pony hat aus Kanada geschrieben und ein Foto geschickt. Er fragt, wer wohl  die Kameraden (mit den Fragezeichen) darauf seien. Einer ist bereits erkannt, Mops, der zweite (v.r.) in der unteren Reihe neben seinem Bruder Jiu, die zwei Fragezeichen sind noch zu enträtseln.   Wer kann helfen?

Im übrigen…. ein (heute) wunderbarer  Oldtimer steht im Hintergrund vor dem Eingang des Falkenhorst

WER kann helfen?

 


Das Lagerfeuer am 2.September naht. Hast du dich schon an(/ab)gemeldet?

 

 

Juni – Wenn es heiss läuft

Der Biber ist in Aesch angekommen

Beim Spaziergang am vergangenen Montag entdeckte ich am Birsufer auf Höhe Aesch diesen wunderschönen Biber. Ich konnte ihn während rund einer Viertelstunde beobachten und fotografieren – im moment wo ich mich abwandte und die Kamera beiseitelegte ((natürlich immer dann…) wurde er plötzlich von einer Krähe attackiert und tauchte ab.

Der Biber ist in der Schweiz bereits Anfang des 19. Jahrhunderts ausgerottet worden. Die ersten Biber wurden ab 1956 an der Versoix im Kanton Genf wieder ausgesetzt. Bis 1977 folgten an rund 30 Stellen 141 Tiere. Heute leben wieder rund 1’600 Biber in der Schweiz.                                                                               Christoph Zacher, Misa

Artikel dazu:

https://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/baselbiet/der-biber-nistet-sich-an-der-birs-ein-101151099

http://www.cscf.ch/cscf/de/home/biberfachstelle/informationen-zum-biber/biber-in-der-schweiz.html


Wolfslager 1959 in Lauerz SZ

Ein neues Filmdokument ist dem APV zugehalten worden!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei  Iltis

[embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=hshN5cee5yM[/embedyt]

Das Wolfslager der damaligen Pfadfinderabteilung (heute Bezirk) Johanniter Basel fand in Lauerz (SZ) statt. Die Uniformen sehen heute etwas anders aus – die Krawatte ist geblieben…und die Aktivitäten sind auch noch gleich 🙂 .


OP-Dippel-Datums-Korrektur:

Der diesjährige OP-Dippel findet neu am Sa/So 11./12. November statt. Alle die an unserem Posten dabei sein wollen, sind gebeten dies in ihrer Agenda zu korrigieren.


Johannitergrümpeli der Aktivitas

Wie jedes Jahr trafen wir uns auch im 2017 am Auffahrtsdonnerstag zum traditionellen Bezirks-Grümpeli beim Falkenhorst und deponierten unsere Esswaren, Getränke und was sonst noch nicht auf den Sportplatz mit musste.

Rund 100 Personen aus sechs teilnehmenden Abteilungen (Schnäggebärg und MPR (Maitli Pfadi Riehen) waren leider verhindert) begaben sich dann auf die Sportplätze in der Brüglinger Ebene. Die Mannschaften waren gemacht, der Turnierplan “jeder gegen jeden” erstellt und um 11 Uhr legten wir mit den ersten Spielen los. Während jeweils sieben Minuten duellierten sich die Mannschaften wahlweise in den Sportarten Fussball, Volleyball und Ultimate Frisbee (ähnlich wie American Football, halt einfach mit einer fliegenden Plastikscheibe).

Gegen 14 Uhr war die “Vorrunde” vorbei. Die vorläufige Rangliste der Mannschaften präsentierte sich wie erwartet: die Favoriten hatten sich die vorderen Plätze gekrallt.

Nach der verdienten Stunde Mittagspause ging es dann weiter, jetzt aber mit einem K.O.-System. Wir mussten ja schliesslich in einem hoffentlich spannenden Finalspiel einen Grümpelisieger ermitteln können.

Am Ende standen sich dann die Mannschaften der Abteilungen Sunnebärg und Blauen im Final gegenüber. Somit war klar, dass nach drei Jahren in Folge dieses Mal eine andere Abteilung als die Pfadi Angenstein gewinnen wird. In einem spannenden, lange sehr engem Volleyball-Match konnte sich Blauen durchsetzen und wir konnten ihnen feierlich den Wanderpokal überreichen.

Nach den obliga-torischen Gruppen- und Siegerbildern begab sich ein grosser Teil des Teilnehmerfeldes noch ins Joggeli-Gartenbad, um sich dort eine Erfrischung zu gönnen. Das Wetter war mit sonnigen 27° auch sehr einladend für einen Badibesuch.

Gegen 17:30 Uhr traf man sich wieder beim Heim Falkenhorst, wo die Pfadiabteilung Sunnebärg bereits alles vorbereitet hatte: die Festbankgarnituren standen und das Feuer brannte.

Beim anschliessenden Grillplausch erhielten wir noch Besuch von der Pfadiabteilung Thierstein-Breitenbach, welche an der letzten DV der Pfadi Region Basel zu uns in den Kantonalverband wechselte (sie waren zuvor bei der Pfadi Kanton Solothurn und wechselten aus u.a. geographischen Gründen den Kantonalverband). Sie sind im Moment auf einer Tournee durch die verschiedenen Bezirke um die Leute kennen zu lernen, damit sie dann im Sommer sich in Absprache mit dem Kantonalverband wie auch den Bezirksleitungen bei einem der fünf Bezirke anschliessen können.

Mit dem Grillplausch liessen wir einen erfolgreichen, für uns sehr schönen Tag gemütlich bei feinem Essen, kalten Getränken und interessanten Gesprächen ausklingen.

Jonas Grüter, Kaa

Im Mai – ischt das Wätter fascht okay

Christoph Columbus zur Hilfe (zur Bildergalerie)

ein Nachmittags-Übung mit den Aktiven von Johanniters

Es war Sonntag, der siebte Tag im Monat Mai, die Himmelsfarbe grau und der Strassenbelag nass. Am Nachmittag sollte der von den Aktiven des Bezirks Johanniter, für den APV, organisierte Anlass stattfinden. Keine gute Voraussetzung für eine zahlreiche Beteiligung der „Sofa-Pfadis“. Aber mit zunehmender Zeitverschiebung in Richtung Nachmittag, hörte der Regen auf und blieb trocken bis am Abend.

Als ich beim Treffpunkt Haltestelle Eglisee eintraf stand ein kleiner Haufen APV-ler und etwa gleich viele Aktive bereits dort. Nachdem wir mit positiver Einstellung auf eine grössere Anzahl Wetterfester gewartet hatten, blieb die Zahl der Anwesenden, zehn Minuten nach 15.00 Uhr, bei etwas mehr als zwanzig stehen. Wir wurden von Twix und „Kolumbus“ (kein Pfadinamen) begrüsst und in Kenntnis gesetzt, dass wir eingeladen sind, ihm beim Schiffsbau zu helfen damit er Neuindien finden kann. Das notwendige Material müsse an verschiedenen Orten durch das Lösen von Aufgaben erworben werden. Nach dieser Einleitung begann der offizielle Teil mit einem Fli-Flei. Anschliessend spazierten wir in der Langen Erlen zum „Schiffliweiher“. Dort befanden sich eine Feuerstelle, Sitzgelegenheiten und zwei-drei Tische. In meiner Jugendzeit herrschte hier an Wochenenden Grossbetrieb mit dem Betreiben von Bootsmodellen jeglicher Art. Darum auch die Tische, damit man die Modelle auf Arbeitshöhe deponieren und vorbereiten konnte. Heute waren wir die einzigen Anwesenden.

Wir wurden in 7 Gruppen eingeteilt und instruiert, wie, was wo. Danach ging’s los. Beim ersten Posten meiner Gruppe mussten wir uns in der Knotenkunde beweisen. Hier gab’s einen Knackpunkt, den wir Dank heutiger Technik, nämlich Natel mit Internet, fast lösen konnten. Als Schiffsbau-Material nahmen wir eine leere Aludose und ein Legomännchen mit. Weiter führte die Wanderung zum Posten mit Fragen zur Pfadigeschichte. Auch hier half stellenweise Google zur Lösung der Aufgaben. Das Material waren Trinkröhrchen. Danach folgte die Aufgabe mit der Kompasstechnik. Ob es am „Plastikkompass“ lag oder an der vielleicht ungenauen Beschreibung weiss ich nicht. Aber das Ziel blieb unerreichbar, was sicher nicht an unserem Können lag. Hier erhielten wir als Material Silk. Der vierte Stopp thematisierte Kartenkenntnis. Wir mussten zehn Luftbilder mit dem jeweiligen Kartenbild in Einklang bringen, was eine eher leichte Sache war. Ich glaube das Bastelmaterial war eine Kerze. Der Weg führte weiter zum Themengebiet Sternenhimmel. Fünf oder sechs Sternbilder waren zu bestimmen, was uns fast gelang. Auch hier hatte es ein Stück Bastelmaterial zum Mitnehmen. Dann folgte ein Halt mit zwei Denkaufgaben. Als Material durften wir eine halbe, quadratische 1-Liter Eisteepackung mitnehmen. Sie war der Länge nach aufgeschnitten. Am letzten Stopp mussten wir noch unsere Fischkenntnisse beweisen. Nach getaner Arbeit wanderten wir zurück zur Grillstelle.

Unsere Notizen gaben wir ab. Nun folgte die handwerkliche Aufgabe: Der Schiffsbau. Die halbe Eistee-Packung stellte den Rumpf dar. Bei der Dose musste je das Oben und Unten weggeschnitten, der Zylinder mehr oder weniger flach gedrückt und bei der einen Seite die beiden kurzen Teile der Trinkhalme möglichst luftdicht eingebaut werden. Die Halme wurden anschliessend durch zwei Löcher im hinteren Teil des „Schiffsboden“ gestossen und parallel ans Heck geführt. Die nicht ganz flache Aludose sollte später mit Wasser gefüllt werden. Ein schwieriges Unterfangen, das auf alle Arten angegangen wurde. Die Aktiven schlürften das vermutlich nicht ganz hygienische Wasser in den Mund und liessen es danach via „Röhrli“ in den Alukörper fliessen. Die Skeptiker versuchten es auf andere Art. Das Positionieren der Kerze unter oder hinter dem Wasserspeicher, sowie das Anbringen der „Einholleine“ beendete den Schiffsbau. Als all dies erledigt war, erfolgte der Stapellauf. Anschliessend wurden die Kerzen angezündet. Nun war warten angesagt. Rein theoretisch sollte die Flamme den Wasserinhalt in der Dose erwärmen, der entstehende Dampf durch die beiden Röhrchen ausströmen und dadurch dem Boot den nötigen Antrieb spenden. Die Spannung war gross ob es einem der Schiffe gelang, sich in Bewegung zu setzen. Aber bald wurde klar, dass heute die Heizer Ruhetag hatten, denn die Schiffe dümpelten lediglich an der Anlegestellte umher. Ganz schlaue wollten mehr Dampf erzeugen, was fast zu einem Schiffsbrand führte. Der Versuch war klar gescheitert.

Die Enttäuschung war nicht gross, dafür umsomehr das Hungergefühl. Wir holten die Boote ein und entsorgten sie in den bereit stehenden Abfalleimern. Danach begannen wir uns bei der Feuerstelle einzurichten. Alle packten ihre Fressalien aus. Würste, Maiskolbenstücke, Fleisch verschiedener Tiersorten und Grösse wurden auf den Grill gelegt. Endlich konnte man auch etwas trinken. Die Wartezeit wurde für allerlei Gespräche genutzt. Allmählich kehrte Ruhe ein, als alle den Mund vollstopfen konnten.

Die Zeit war bereits über fünf Uhr nachmittags gewandert, als sich ein paar Mädels verabschiedeten. Etwas später auch ein paar APV-ler. Nach 18.00 Uhr fielen die ersten Regentropfen. Sie veranlassten mich, mit Forelle den Heimweg anzutreten. Eine kleine Gruppe Jungs und Mädels der Bezirksleitung und wenige APV-ler blieben noch.

Es war ein gut organisierter Anlass mit Kurzweil, angenehmer Atmosphäre und er hat Spass bereitet. Dies war nicht nur den Organisatoren zu verdanken (ein dreifaches M.E.R.C.I ist ihnen sicher), sondern auch dem Wetter, das sich für diese Zeitspanne sehr APV-freundlich verhielt.

Ich fand es schade, dass sich nicht mehr APV-ler aufraffen konnten, das Angebot der Bezirksleitung anzunehmen. Ich hoffe beim nächsten Mal, dass ich nicht immer die gleichen „Pflichtteilnehmer“ begrüssen darf.

Herzlich Euer                                                                                             Donald


Der Stammtisch & Spielabend im April

(Fotos von Donald -danggerscheen)

Alt-Pfadfinder-Verband Johanniter Basel