Das Sunnebärg-Lagerhaus in Ederswiler

Das Lagerhaus Sunnebärg in Ederswiler ist nicht ganz dicht

Pfadiheim Ederswiler vor dem Umbau
Bauzeit – Gründungszeit – vorrne im Bild Schweto

Bei den Mitgliederversammlungen des Corps Johanniter werde ich oft von Mitgliedern auf Ederswiler angesprochen. Offensichtlich haben viele schöne Erinnerungen an Aufenthalte im Pfadiheim im Jura. Wer dabei nun an die enge und dunkle Hütte denkt, bei der der Zugang zum Schlafbereich nur über Kriechen zu bewältigen war, dem sind die Entwicklungen der letzten 20 Jahre entgangen.

Durch den grossen Umbau im Jahre 2000 hat sich das Pfadiheim in ein gut vermietetes und beliebtes Lagerhaus mit lichtdurchfluteten Aufenthaltsräumen, einem Untergeschoss mit zwei Waschräumen und einem Obergeschoss mit zwei Massenlagern und zwei Leiterzimmern für insgesamt 54 Personen verwandelt. Das Lagerhaus wird rege von Schulen, Vereinen und Privaten für Veranstaltungen und Lager genutzt mit einer Auslastung von 65% in «normalen» Jahren und trägt unterdessen wesentlich zur finanziellen Stabilität der Abteilung Sunnebärg bei.

Das Heim heute
Lichtdurchfluteter Innenraum
Lichtdurchfluteter Innenraum

Nach diesen einleitenden Worten möchte ich vom etwas speziellen Jahr 2021 berichten. Eigentlich war ich als Zuständiger für den Unterhalt des Lagerhauses bereits mit der Umsetzungsplanung der Erneuerung der über 20 Jahre alten Küche beschäftigt, als ich Mitte Juli von Charlotte Spies, unserer Verwalterin in Ederswiler, kontaktiert wurde, dass im Untergeschoss Wasser eingetreten sei. Bei einer Besichtigung vor Ort musste ich feststellen, dass das Wasser in allen Räumen 2-5 cm hoch stand und aus allen Wänden herausquoll. Mit Wasserstaubsauger und Trocknungsgeräten konnten wir die unmittelbaren Auswirkungen etwas eindämmen, die Wände und Böden waren jedoch mit Wasser gesättigt.

Mit Spezialisten einer Trocknungs-firma ging es anschliessend an die Leckortung, denn es war nicht offensichtlich wo das Wasser eintrat. Dazu wurde eine Wand im Waschraum auf-gespitzt und im Aussenbereich mit dem Gartenschlauch gewässert. Tatsächlich konnte so der Wassereintritt provoziert werden, aber wo genau das Leck sich befand war immer noch unklar.

Weitere Detek-tivarbeit war nötig. Hinter dem Heim musste dazu der Schotter entfernt werden, um die darunterliegenden Wände freizulegen. Zum Glück konnte ich auf die Hilfe der Mitglieder des APV Sunnebärg und der aktiven Leiter der Abteilung bei einem Arbeitseinsatz zählen und nach mehreren Experimenten und verworfenen Hypothesen konnte das Leck in der Form des alten Fundamentes identifiziert werden. Die Wände des Untergeschosses wurden beim Umbau im Jahre 2000 bis an das alte Fundament des Pfadiheimes hochgezogen. Die längeren Regenperioden im Sommer 2021 hatte zu gesättigten Böden geführt. Gleichzeitig waren die Dachkännel mit Blättern verstopft. Bei einem weiteren heftigen Gewitterregen sammelte sich das Wasser hinter dem Pfadiheim bis zum Niveau des alten Fundamentes, drang so in das Untergeschoss ein und verteilte sich zwischen Beton- und Gipswand in alle Räume.

Die Behebung des Leckes war danach keine schwierige Sache und konnte mit Dichtungsspezialisten innerhalb eines Tages erledigt werden. Unser Lagerhaus war wieder dicht!

Danach ging es an die Planung der Sanierung des Untergeschosses. Für dieses mussten wir das Lagerhaus für 2 Monate schliessen. Die Bodenplatten im UG mussten entfernt, die Räumlichkeiten über 3 Wochen gründlich getrocknet und anschliessend neue Platten verlegt, sowie die Wände erneuert werden. Die Schliessung nutzten wir gleichzeitig auch für die Umsetzung der bereits geplanten Erneuerung der Küche. Bereits Anfang April 2022 konnten Mieter das sanierte und erneuerte Lagerhaus geniessen.

In den bald 17 Jahren seit ich für den Unterhalt des Lagerhauses zuständig bin, war dies sicherlich einer der intensivsten Zeiten. Befriedigend ist für mich, dass sich der grosse Einsatz gelohnt hat und das Pfadiheim in neuem Glanz erstrahlt.

Für den Vorstand Lagerhaus Sunnebärg      Peter Borgulya v/o Zebra

Drohnenaufnahme Februar 2021

September/Oktober 2022 – ‘dr Summer ische ume, dr Herbscht isch scho do’

OP-Dippel-Posten APV – Standort Rünenberg

16./17.September 2022

Am eher kühlen Wochenende vom 17./18.9. haben 25 Läufer:innen (samt Begleiter:innen) und 5 Plauschläufer:innen den diesjährigen OP Dippel absolviert. Von Gelterkinden ging es nach Rünenberg und wieder zurück nach Gelterkinden. Unter dem Motto «Brettspiele» gab es wie immer spannende Postaufgaben zu lösen. Dank unserem Rünenberger Local Grille, durfte der APV dieses Jahr in den Genuss einer wärmenden Hütte kommen. Die Waldhütte diente nicht nur dem Aufwärmen, sondern war Schauplatz unseres Brettspiels «Cluedo» sowie Detektivbüro für die Läufer:innen, die mit viel Scharfsinn die Täter überführten. Wie jedes Jahr hat die tatkräftige APV-Postenmannschaft keinen Aufwand gescheut und einen unvergesslichen Posten erschaffen. Kulinarisch hat es uns wieder einmal an nichts gefehlt, wir schwelgten in MOVA- und anderen Pfadierinnerungen und sogar die jüngste Generetion hat erste APV-Luft geschnuppert. Wir sind froh, dass es keine grösseren Zwischenfälle gab und auch die verlorenen Läuferinnen wieder in Gelterkinden angekommen sind. Vielen Dank dem OP-OK und der APV-Postencrew für das Engangement.                                                  -Twix

 


Geschichten die das Pfadi-Leben schrieb

DER NORMEN-BRECHER

Es war im Lager Lavin, an einem Wochenende, an dem wir freien Ausgang hatten, als ich «durchgebrannt» bin. Man durfte das Lager verlassen, musste jedoch mündlich hinterlegen, wohin man ging. Irgendwann am späten Nachmittag musste man sich zurückmelden. Ich war etwa 12 Jahre jung. Der Lagerchef verbrachte mit seiner Frau im Dorf seine Ferien und verbrachte selten einen Tag im Lager.

Ich wusste, dass ein Kollege sich mit dem Onkel verabredet hatte, der Lokführer bei der Rhätischen Bahn war. Ich hatte eine Grosstante, die bei Laax lebte und fand, dass ich sie ebenfalls besuchen konnte. Mein Begehren wurde jedoch abgelehnt. Das sei zu weit, zu gefährlich und, und, und. Argumente, die ich nicht akzeptieren wollte. Und wenn Donald sich was in den Kopf gesetzt hatte, dann war kein Argument stark genug, ihn von seinem Vorhaben abzuhalten.

Trotzig verliess ich das Lager, ohne mich abzumelden. In Lavin wanderte ich der Strasse entlang aus dem Dorf. Dann blieb ich, als Pfadi erkenntlich, stehen und hob den bekannten Daumen. Wie ich mich erinnern kann, dauerte es eine kurze Zeit, bis ein Fahrzeug anhielt.  Die Insassen waren ein junges Paar. Sie fragten mich, wohin ich wolle. Nach Laax war meine Antwort. Das Glück war mir hold. Die beiden wollten nach Chur. So konnte ich einsteigen. Unterwegs machten wir irgendwo einen Zwischenstopp, um etwas zu trinken. Danach gings weiter.

In Laax (damals noch nicht der heutige Touristenort) verliess ich das nette Paar und wanderte den Rest zu Fuss. Das dauerte etwa 30 Minuten. Zuerst führte der Weg rechts von der Strasse weg nach unten über einen kleinen Bach (der später in den Rhein mündet) und an einer ehemaligen Mühle vorbei. Ab hier marschierte ich im Wald. Als der Weg den Forst verliess, befand sich das Chalet meiner Grosstante vor mir. Etwas unterhalb von ihr stand ein Ferienhaus mit riesigem Umschwung, das einem Zürcher Industriellen gehörte. Spazierte man den Weg weiter, befand sich linkerhand ein weiteres, etwas baufälliges Holzhaus. Hier hausten zwei urchige Brüder (Tagelöhner). Nach einer Wegbiegung gelangte man zu einem weiteren, modernen Haus, das dem ehemaligen Flugzeugbauer «Messerschidt» gehörte. Immer wenn er sich dort aufhielt, besuchte er meine Tante. Sie kümmerte sich in der Abwesenheit der Familie Messerschmidt um das Anwesen. Mein Grossonkel war Künstler und oft auf Reisen. Deshalb betrieb seine Frau eine kleine Gastwirtschaft. Der Name war «Straussennest», aufgrund des Familiennamens «Strauss». (Heute ist es ein In-Lokal mit dem gleichen Namen. Zudem ist die gesamte Gegend mit Ferienhäusern verbaut.) Ihre Spezialität war ein «zünftiges Zvieriplättli» mit Salzis, Bündner Fleisch, Holzofenbrot aus dem Dorf und einem 2dl Veltliner Rotwein. Zudem bereitete sie jeden zweiten Abend eine wunderbare Torte zu. War ich ferienhalber anwesend, erhielt ich immer von Herrn Messerschmidt für meinen Service ein (für damalige Zeiten) sehr üppiges Trinkgeld.

Nun zurück zu meiner Geschichte. Meine Grosstante freute sich über meinen Besuch und wollte wissen, woher ich kam und wann ich wieder gehe. Ich bastelte eine Geschichte in der Hoffnung, dass ich bleiben durfte. Sie wollte noch wissen, ob denn meine Eltern von meinem Ausflug Kenntnis hätten. Ich glaube sie hatte mich längst durchschaut. Aber sie drückte ein Auge zu und gestattete mir, bei ihr zu übernachten. Irgendwie hatte ich schon ein schlechtes Gewissen, aber ich genoss den Abend und Spaziergang mit den zwei Hunden, den sicher über 10 anwesenden Katzen und dem einen Taglöhner, mit grossem Schnauz, der den Feierabend mit einem Calanda-Bier und einem Bündnerplättli (gespendet für Arbeiten im Garten oder am Haus) beendete, bevor er sich verabschiedete. Für mich war er – mit seinem «nuscheligen Bündnerdialekt» –  der urgemütliche Waldmensch, der niemandem etwas zu Leide tun konnte. Nachdem ich im Gästebett im Wohnzimmer eingeschlafen war, orientierte meine Grosstante meine überraschten und gleichzeitig erlösten Eltern über meine Anwesenheit. Da ich im Lager als vermisst galt, waren meine Eltern informiert worden. Sie orientierten am folgenden Morgen die Lagerleitung über meinen Aufenthaltsort. Nach dem Frühstück informierte mich meine Gastgeberin, dass alle über meinen Ausflug Kenntnis hatten. Deshalb würde ich von meinen Eltern abgeholt und nach Lavin zurückgebracht.

Meine Eltern standen am späten Vormittag vor dem Straussennest. Es gab keine Schelte oder Moralpredigt. Trotzdem war mir unwohl. Wir fuhren nach Lavin. Am Bahnhof wurde ich von einem der Hilfsleiter in Empfang genommen. Meine Eltern verabschiedeten sich mit mahnenden Worten. Ich meine, wortlos dem älteren Pfadi hinterher getrottet zu sein. Im Lager steuerten wir direkt auf das «Chefzelt» zu. Der ältere Lagerleiter (ich nenne bewusst keine Namen) sass auf einem Campingstuhl im Kreis seiner Lagercrew. In einiger Entfernung standen auch anwesende Pfadikollegen. Die Begrüssung war eher militärisch (Heute kommt er mir vor wie Cäsar bei Asterix und Obelix). Ich musste mich anmelden und danach stehend eine Strafpredigt über mich ergehen lassen, die herablassend und für einen Mann in seiner Funktion in keiner Weise würdig war. Ich glaube, ich durfte mich nicht mal äussern. Schlussendlich wurde dann über meine «Strafe» beraten, die lautete, ich musste das Lager am folgenden Tag verlassen und in Begleitung des «Adjutanten» mit dem Zug nach Hause fahren.

Nach dem Frühstück packte ich. Mein Koffer beförderte der Aufseher zum Bahnhof von Lavin. Irgendwann im Verlaufe des späteren Nachmittags, nach einer sehr wortkargen Reise, übergab der Begleiter mich an die Eltern. Ob er noch am gleichen oder erst am folgenden Tag zurückfuhr, weiss ich nicht mehr. Aber er war sichtlich froh, diesen Ungehorsamen los geworden zu sein. Was er, wie auch ich nicht wussten war, dass wir uns einige Tage später wieder im Lager trafen.

Ich glaube nach 2 Tagen meldete sich ein älterer, väterlicher Pfadileiter bei meinen Eltern für einen Gesprächstermin. Dieser erfolgte noch gleichentags. Dabei erfuhr ich, dass er ab folgendem Wochenende den Rest des Lagers als Chef betreut und mich gerne mitnehmen würde. Nach anfänglichem Widerstand meinerseits, liess ich mich doch überreden. Sicher spielte da eine gewisse Schadenfreude mit.

So begleiteten mich meine Eltern zum Bahnhof und übergaben mich mit einem Augenzwinkern in die Obhut des neuen Lagerchefs. Kurzweilig war die Fahrt und die allgemeine Überraschung gross, als ich erneut meinen Platz im Gruppenzelt einnahm. Der Rest des Lagers war toll und am Ende kam ich zufrieden wieder zu Hause an. Für mich blieb dieses eine Erlebnis stetig in Erinnerung. Meine Abneigung und Verachtung gegenüber dem «Richter» blieb, auch als APV-ler.

Und die Moral von der Geschichte: Zeige gegenüber dem Schwächeren Grösse, indem Du ihn an die Hand nimmst und leitest und nicht verurteilst. Er wird dir immer dankbar sein dafür.

Donald

August 2022 Heissi Zyt

Lagerfeuer in Duggingen

 

Gestern fand das Lagerfeuer im Schützenhaus von Duggingen statt. Nach einer Führung im Heimatmuseum Aesch zur Sonderausstellung ‘Fotos von einst’ dinierten wir am reich gedeckten Tisch. Gemütlich sangen wir danach unter  Beg-Leitung von Chinchilla am symbolischen Lagerfeuer – ein richtiges Feuer durften wir aus Sicherheitsgründen nicht entzünden. Ein grosses Dankeschön an alle die zu diesem schönen Anlass beigetragen haben!



NZZ-Artikel  leider nicht möglich

Eigentlich stünde hier ein guter Hintergrundartikel über das MOVA.  Leider will die NZZ aber auch für eine pfadiinterne  Veröffentlichung  Lizenzgebühren von 100 Franken. Das ist der Artikel dann doch nicht wert – Ich stosse mich daran, dass ein Bericht über unsere Organisation von uns als Mitglieder derselben auch noch bezahlt werden soll – notabene für unsere kleine Homepage, die schweizweit keine nennenswerte Verbreitung erfährt.  Schade, dass die NZZ das so sieht. Deutlichere  Worte dazu finde ich allenfalls im persönlichen Gespräch.


 

MOVA Spezial 24Juli – 6.August 2022

Bilder und Berichte aus dem MOVA von Johannitern 

3.August Uhu schickt uns seine Foto-Erinnerungen an den Besuch

3.August Goofy schickt uns seine eindrücke vom APV-MOVA-Besuch

3.August Chinchilla sendet Bildet vom APVBesuch im MOVA

2.August  Bilder & Video vom 1.August und dem Konzert von Hecht (von Grille)

31.Juli Grille schickt Bilder von der Infrastruktur

Eine Lagerübersicht


 

28.Juli von Grille abends : Regen im Camp!

Die ‘AFTER RAIN PARTY’


28.Juli Bilder vo dr Twix

 


28.Juli Grille hat wieder Interessantes gesehen

Esszelt der Rover (Helfer)


27.Juli tämpo hat nochmals Bilder geschickt


26.Juli Swala hat Bilder geschickt

26.Juli Grille (Bei der Lagersicherheit engagiert) schickt erste Eindrücke


26.Juli – Ronja schickt uns das Bild des jüngsten Johanniters:


26.Juli –  tämpo schickt ein Bild

 

Panther vom Ärzteteam mit zwei Blauener:  Sonic & ??


 

 

 


26. Juli – Spring war heute zu Besuch bei unsern Abteilungen

Unseri Mini-APV Gruppe Ronja (und Andri), Spring und Bandi het hytt bi schönschtem Wätter d Mova Welte bsuecht. Uf unserer Aventüra Reis simer vielne Rot-Wisse Krawattering begägnet. Jedesmol hets Fötteli geh und freudigi Gsichter! Bim Schrebergärtli händ mir uns verköschtigt um gstärkt uf witteri Erkundigstour z go. Unsere jüngschte (2 1/2 Mönet) in de Gruppe, het sich au nid könne satt luege an de villne Pfadibaute und sich ab sinere erste Krawatte gfreut!
Bewegt und beiidruggd mache mir uns denn au wieder uf e Heiwäg..
schön ischs gsi!

Aus der MOVA-Zeitung

So heisst die MOVA-Zeitung. Der APV hat extra ein Abo gelöst, um den Daheimgebliebenen ab und zu etwas davon weitergeben zu können!

Feuerwehrfrau Red-Dot löscht unsere brennenden Fra­gen. (mic)

Flammae: Wie ist eure Feuerwehr aufgestellt?

Red-Dot: Wir haben drei Kommandantinnen und vier Gruppen mit je elf Feuerwehrleuten Die sind aus der ganzen Schweiz zusammengewürfelt. Für unsere Einsätze haben wir fünf Fahrzeuge, die an die spezielle Situation im mova an­gepasst wurden.

Was für Einsätze warten auf euch?

Hoffentlich möglichst wenige (lacht). Wir rücken bei Brän­den aus und unterstützen die Feuerwehr Obergoms. Auch wenn Öl ausläuft, ein Wasserrohr bricht oder es eine Über­schwemmung gibt, rücken wir aus. Beim ersten Einsatz ha­ben wir sogar ein Wespennest entfernt.

Wie lange braucht ihr im Notfall?

Nach spätestens zwei Minuten fahren wir los.

Was motiviert dich bei der Feuerwehr?

Feuerwehrfrau Red-Dot fährt das Feuerwehrfahrzeug

Die wahnsinnig gute Kameradschaft und die spannenden Einsätze. Da lernt man immer viel dabei.


 Hör dich mal um:

Erste Eindrücke von Pfadis:

Von der tollen Pinwand:

 

 

 

Juni / Juli 2022 – s MOVA fangt ah

24.7. Eröffnung des Lagers

Bericht und Fotos von den  BULA-NEWS:


 

Es ist kurz nach 19:00 Uhr. Das Abendessen ist gegessen, der Abwasch erledigt. Das ganze mova ist auf dem Weg zum BuLavard, wo die Eröffnungsfeier stattfinden wird. Alle warten vorfreudig auf deren Beginn. Die Gemeinden Goms und Obergoms begrüssen die Pfadis mit Musik und Trychler.

Danach ist die Pfadi wieder an der Reihe, alle Kantonalverbände tragen ihre Fahne auf die Bühne, genauso dürfen auch die Pfadis, welche aus dem Ausland teilnehmen, ihre Fahne präsentieren. Und das mova erhält seine ganz eigene Fahne. Endlich spielt das Rondorchester, unsere Pfadi-Band, den Lagersong. Alle singen, so gut sie schon können, begeistert mit, denn er steht im Rondo, dem Pfadiliederbuch.

Aber plötzlich bricht Chaos aus. Die Kontinente, auf welchem wir uns nun befinden, sind auseinander gebrochen. Zum Glück hat Kugelfisch Onesta eine gute Idee: Mit ganz vielen Magneten sollen die Kontinente an den Vulkan in der Mitte andocken. Die Hilfe der Pfadis ist gefragt! Jubelnd nehmen sich die Pfadis dieser Herausforderung an.

Neben der Perkussionsshow von Stickstoff und den Tanzeinlagen von Special Elements tritt als krönender Abschluss ein Lichterkünstler auf und sorgt so für leuchtende Augen bei den Teilnehmenden.

Das Rondo-Orchester des MOVA

 

 

 

 

 



23.7.  – Heute beginnt das Bundeslager!

MOVA – 23.Juli bis 6.August 2022

Der APV wünscht allen Teilnehmern ein spannendes, freudiges und unfallfreies Lager

Wir werden wärend der Dauer des Lagers auf unserer Homepage immer wieder über das Lager berichten

…und daran denken:  Johanniter erkennt man an ihren Foulard-Ringen: Der APV hat gebastelt und über 600 solcher Ringe geflochten

 

 

21.7. Ankunft der Einheitsrover im MOVA

Gegen 09.30 Uhr trafen am Mittwoch die ersten Einheitsrover ein. Die ersten Pfadis der Einheiten, die mit ihrer Anreise am Samstag das mova so richtig starten lassen. Sie stehen bereits heute im Goms, um ihr Lagermaterial zu empfangen und auf den Lagerplätze schon etwas Vorarbeit zu leisten. 2741 Einheitsrover sind es insgesamt. 219 von ihnen verabschieden sich am Samstag auch schon wieder; der Rest bleibt als Leiter*innen, Köch*innen oder Rover. Jeder Einheit stand eine bestimmte Anzahl an helfenden Händen zur Verfügung, abhängig von Komplexität der Lagerbauten und Grösse der Einheit. Im Schnitt sind bei jeder Einheit 5.9 Helfer*innen mitgereist.


‘s neui APV-Blettli 15isch dusse:

Wärs nit per Poscht bikoh het, do isch es:  APV-Blettli15


Pfadi-Übung – abgesagt – Fortsetzung

Im Blettli und auf der Homepage letzten Monat fragtren wir nach Gründen warum die Pfadiübung nicht mehr Erfolg hatte -hier sind nun die ersten Antworten:

Leider musste der vom Bezirkt liebevoll für uns APVler  vorbereitete Anlass mangels Teilnehmer abgesagt werden.

Pfadi-Übung 2017

Wir sind 207 Mitglieder, davon haben sich 6 (sechs) angemeldet – die Hälfte davon waren aus dem Vorstand…) .   Möglich wäre, dass alle eigentlich Interessierten Muttertags-Verpflichtun-gen hatten…

Nun ja, wie auch immer: Die Bezirksleitung und der APV-Vorstand sind daran interessiert, eure Meinungen dazu zu hören. Keine Entschuldigungen – alle Anlässe sind bei uns freiwillig – aber Meinungen zum Angebot, dass der Bezirk  uns macht – dahinter steckt ja die Idee, den Kontakt zwischen der Aktivitas und dem APV zu pflegen.

Findest du die Pfadi-Übung den falschen Weg? Hast du eine andere Idee?    Schreib uns doch bitte eine Mail

Danke viel Mal!

Hier sind nun Antworten:

Bei mir sind es zwei Überlegungen, die mich von einer Teilnahme abhalten:

  1. Als APV-itglied sehe ich mich eher als Stütze für den Bezirk bzw. die Abteilungen. Für mich stimmt es nicht, wenn die Bezirks-leitung etwas für mich als APV-Mitglied organisieren muss. Ich weiss noch zu gut, wieviel zu tun man hat, wie viele Wochenende durch Pfadiaktivitäten besetzt sind. Mir ist es lieber, wenn die Bezirksleitung Zeit und Engagement für die Abteilungen und die PRB investiert…
  2. Und zudem muss ich nicht mehr Teilnehmerin an einer Aktivität sein. Da habe ich ganz viele schöne Erinnerungen daran, ans Teilnehmen und Leiten… Das reicht mir. Ich freue mich über andere Aktivitäten mit dem APV 😉

Wenn mehr Kontakt zwischen APV und dem Bezirk gewünscht wird, würde ich eher umgekehrt die Frage stellen: Wo können wir unter-stützen? Wäre der Bezirk allenfalls froh, wenn wir am Wölfli- bzw. Pfadi-Bezirkstag mithelfen würden – in irgendeiner Form, halt so wie’s passt? Da könnte man ganz viel aktive Pfadiluft schnuppern…

Herzliche Grüsse  Sfacciata


Gerne komme ich Deinem/Eurem Wunsch nach mit meiner Sichtweise. Ich habe das Interesse für den Pfadibetrieb schon seit Jahrzehnten an den Nagel gehängt. Trotzdem stehe ich immer noch mit Stolz dazu, dieser Organisation anzugehören. Gerne habe ich auch im fortgeschrittenen Alter einen OP-Tippel genossen. Meine Rottenkollegen wollten dieses Ereignis lieber als Bericht lesen 😉 Meine wenigen Begleiter waren deshalb ein Jugendfreund oder oft ein ehemaliger Polizeikollege. Ebenso schätze ich meine Mitgliedschaft in einer gut funktionierenden Rotte. Hier geniessen wir ein- bis zweimal pro Jahr ein gemeinsames Treffen, mit oder ohne Partnerinnen. Dabei wird etwas für den Geist und die Seele getan mit anschliessendem gemütlichem Beisammensein bei Speis und Trank.

Der APV setzt sich in der Mehrheit gefühlsmässig aus Mitgliedern der Altersklasse 60 – 90 zusammen. Je älter man wird, desto gemütlicher und gesellschaftlicher geniesst man einen Anlass. Dabei finde ich weniger ist mehr! Für mich würden ein-zwei entsprechende APV-Anlässe (auf freiwilliger Basis, jedoch mit Anmeldepflicht) vollkommen genügen. Der „Stammtisch“ ist davon ausgeschlossen.

Als Idee wäre zB. eine Stadtwanderung, organisiert vom Touristenbüro mit anschl. Zvieri in einer Quartierbeiz, eine Führung in einem Museum, eine Themen-Diskussionsrunde mit Fachpersonen (Politik, Energie, Gesundheit, etc.), oder ein Besuch in der Baseldytsche Bihni, Marionetten-Theater usw. Vielleicht könnte auch ein Angebotskatalog mit Auswahlverfahren verschickt werden. Die meisten Positiv-Kreuze werden umgesetzt.

Interessant ist doch die relativ hohe Anzahl Anwesender bei der MV, oder auch bei den APV-Reislis. Pfadiübungen waren gestern. Heute ist Wissen, Spannung angesagt. Nun bin ich gespannt, wie das Resultat der Umfrage und die daraus erfolgten Umsetzungen aussehen.     Herzliche Grüsse   Donald


Für mi möchti keine Wettbewärb meh und niemeh e Sunntig ime öffentlige Park verbringe. Als Idee wär ich eher an Informatione zum Bezirk/Kantonalverband/Neuigkeite/Entwicklige interessiert. Do könnt me denn scho so vo “Atelier zu Atelier” wandere oder au neume dinne hogge. Oder nägscht Joor e ussfiehrlige MOVA/BULA-Bricht wie das hützetags zue und här goht u nd wies logistisch vorbereitet wird etc. Ich finds noch wie vor schön, wenn me aktivi Leiterinne und Leiter kah begegne, dr Rahme findi isch überprüfenswärt. Ich dängg, de Meischte wie nit kömme gohts öbe ähnlig wie mir. Liebi Griess und nume s Bescht, härzlig Lemi

April/Mai 2022 – Übung abgesagt

Pfadi-Übung – abgesagt

Leider musste der vom Bezirkt liebevoll für uns APVler  vorbereitete Anlass mangels Teilnehmer abgesagt werden.

Pfadi-Übung 2017

Wir sind 207 Mitglieder, davon haben sich 6 (sechs) angemeldet – die Hälfte davon waren aus dem Vorstand…) .   Möglich wäre, dass alle eigentlich Interessierten Muttertags-Verpflichtun-gen hatten…

Nun ja, wie auch immer: Die Bezirksleitung und der APV-Vorstand sind daran interessiert, eure Meinungen dazu zu hören. Keine Entschuldigungen – alle Anlässe sind bei uns freiwillig – aber Meinungen zum Angebot, dass der Bezirk  uns macht – dahinter steckt ja die Idee, den Kontakt zwischen der Aktivitas und dem APV zu pflegen.

Findest du die Pfadi-Übung den falschen Weg? Hast du eine andere Idee?    Schreib uns doch bitte eine Mail

Danke viel Mal!


Grüezi Misa

Nach einer Abstinenzzeit, warf ich einen Blick auf die APV-Seite. Dabei bemerkte ich den fehlenden Bericht über die «APV-Übung», fand jedoch den Hinweis, dass er nicht stattgefunden hatte und Deinen Aufruf zu entsprechenden Klärungsfragen.

Gerne komme ich Deinem/Eurem Wunsch nach mit meiner Sichtweise. Ich habe das Interesse für den Pfadibetrieb schon seit Jahrzehnten an den Nagel gehängt. Trotzdem stehe ich immer noch mit Stolz dazu, dieser Organisation anzugehören. Gerne habe ich auch im fortgeschrittenen Alter einen OP-Tippel genossen. Meine Rottenkollegen wollten dieses Ereignis lieber als Bericht lesen 😉 Meine wenigen Begleiter waren deshalb ein Jugendfreund oder oft ein ehemaliger Polizeikollege. Ebenso schätze ich meine Mitgliedschaft in einer gut funktionierenden Rotte. Hier geniessen wir ein- bis zweimal pro Jahr ein gemeinsames Treffen, mit oder ohne Partnerinnen. Dabei wird etwas für den Geist und die Seele getan mit anschliessendem gemütlichem Beisammensein bei Speis und Trank.

Der APV setzt sich in der Mehrheit gefühlsmässig aus Mitgliedern der Altersklasse 60 – 90 zusammen. Je älter man wird, desto gemütlicher und gesellschaftlicher geniesst man einen Anlass. Dabei finde ich weniger ist mehr! Für mich würden ein-zwei entsprechende APV-Anlässe (auf freiwilliger Basis, jedoch mit Anmeldepflicht) vollkommen genügen. Der „Stammtisch“ ist davon ausgeschlossen.

Als Idee wäre zB. eine Stadtwanderung, organisiert vom Touristenbüro mit anschl. Zvieri in einer Quartierbeiz, eine Führung in einem Museum, eine Themen-Diskussionsrunde mit Fachpersonen (Politik, Energie, Gesundheit, etc.), oder ein Besuch in der Baseldytsche Bihni, Marionetten-Theater usw. Vielleicht könnte auch ein Angebotskatalog mit Auswahlverfahren verschickt werden. Die meisten Positiv-Kreuze werden umgesetzt.

Interessant ist doch die relativ hohe Anzahl Anwesender bei der MV, oder auch bei den APV-Reislis. Pfadiübungen waren gestern. Heute ist Wissen, Spannung angesagt. Nun bin ich gespannt, wie das Resultat der Umfrage und die daraus erfolgten Umsetzungen aussehen.     Herzliche Grüsse   Donald


Liebe Misa, i ha s Dir scho persönlig gseit, für mi möchti keine Wettbewärb meh und niemeh e Sunntig ime öffentlige Park verbringe. Als Idee wär ich eher an Informatione zum Bezirk/Kantonalverband/Neuigkeite/Entwicklige interessiert. Do könnt me denn scho so vo “Atelier zu Atelier” wandere oder au neume dinne hogge. Oder nägscht Joor e ussfiehrlige MOVA/BULA-Bricht wie das hützetags zue und här goht u nd wies logistisch vorbereitet wird etc. Ich finds noch wie vor schön, wenn me aktivi Leiterinne und Leiter kah begegne, dr Rahme findi isch überprüfenswärt. Ich dängg, de Meischte wie nit kömme gohts öbe ähnlig wie mir. Liebi Griess und nume s Bescht, härzlig Lemi


 

März 2022 – ‘s het gfäggt – d Fasnacht isch ume

Mitgliederversammlung

am Dienstag, 22. März 2022

im Pantheon

Begonnen wurde mit einer wunderbaren Führung durch das Pantheon-Auto-Museum. Mit staunenden Gesichtern durften wir Geschichten über die Motorisierung unserer Region hören und wunderbare Oldtimer – nicht nur auf vier Rädern – betrachten.

Nach einem schon fast traditionellen Wurstsalat mit Pommes wurden die Tische zusasmmengerückt und der eigentliche Zweck der Versammlung – unsere Mitgliederversammlung – konnte starten.

Allerdings war es ein doch ungewöhnlicher Start: Grille brachte uns viel Isolierdraht in den Farben rot und weiss mit. Er hatte schon einen guten Teil der über sechshundert Krawattenringe  vorbereitet, so dass die Anwesenden ‘nur’ noch den roten Draht dazwischenziehen mussten …während der Schreiberling dieser Zeilen bereits die Casualien zu behandeln begann.

Aber warum das ganze?   Die glänzende Idee von Grille ist, jedem Johanniter, der am MOVA/BULA 2022 teilnimmt, solch einen Ring zu schenken – auf dass sich unsere Pfadi des Bezirks sofort an den Krawattenringen erkennen können… Mit viel Elan  und Freude wurden über hundert solcher Ringe fertig gestellt.

PS   Die Geschäfte der MV gingen problemlos und zügig über die Bühne – ein erfreulicher Anlass für alle die dabei waren!

Misa



Stammtisch vom Mittwoch 15.März 2022

Grille brachte uns Bastelarbeit mit! Warum und wofür wir diese Unmengen an Krawattenringen herstellen, erfahrt ihr an der MV vom Dienstag 22.3. …dort ist übrigens auch Gelegenheit  Ringe zu basteln…


MOVA 2022 Gönner gesucht 

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Dezember 2021 – me rüschtet sich uf s gross Fescht

 


Rund um den OP Dippel 2021

Vorbereitung

Der diesjährige OP Dippel begann für den APV bereits 3-4 Monate vor dem Anlass. Serval, der Bezirksleiter informierte im Frühling, dass alles normal im grünen Bereich abliefe und im Juni die ersten Informationen zu erwarten seien.

Tatsächlich meldete sich Anfang Juni Serval mit der Anfrage, ob ich ihm die Routen der alten OP Dippel schicken könne, da man dem OK «etwas unter d’ Ärm griffe mues». Vor allem mit den Unterkünften könne es noch heiss werden.

So stellte ich die Routen der letzten 20 Jahre zusammen und berichtete, wo die OPK’s überall gestartet waren. Die Wahl fiel auf Breitenbach und somit war mir klar, dass die neue Route dem Dippel von 2015 anlehnte. Da mittlerweile der Aufwand mit den Behörden immer aufwändiger ist, entschied man, dass die Route sich nur im Kanton Solothurn befinden solle. Ein OP Dippel mit Posten in zwei Kantonen würde den administrativen Aufwand mit den Behörden verdoppeln.

Nachdem das OK die Route rund um alle Wildruhezonen gelegt hatte, kam die Eingabe für die Bewilligung ans kantonale Amt für Wald, welches nun die weiteren Amtsstellen, Revierförster und betroffenen Gemeinden «anhörte» und auf deren Stellungnamen wartete, um danach die Bewilligung zu erteilen. Ach wie einfach war es doch früher einen OP Dippel zu organisieren…

Inzwischen erhielt ich bereits die ersten Zusagen für die Teilnahme am APV Posten. Bis zum OP-Dippel waren es 11 APV-ler, soviele wie noch nie.

Am 8. August (6 Wochen vor dem Anlass) verteilte das OK die Informationen mit den Postenstandorten. Das Thema vom OP-Dippel lautete Zeitepochen und uns wurden «Die Goldenen 20er Jahre» zugewiesen.

Sofort informierte ich den APV mit dem Thema und sammelte Ideen für das Postenthema.

OP-Dippel Karte

Nun erstellte ich wie jedes Jahr eine 1:25000 Karte vom OP-Dippel. Die Karte enthält jeweils alle Posten mit Koordinaten der Abteilungen und ist auch für die APV-ler bestimmt, die den OP Dippel unter die Füsse nehmen wollen. Zudem ist das OK dankbarer Abnehmer der Karte.

Gestrecktes Wegkroki

Seit 2017 übernimmt der APV das Zeichnen vom gestreckten Wegkroki. Während vielen Jahren war dies eine unsichere Sache, nicht etwa weil die OPK nicht Kroki lesen konnten, sondern weil das Kroki oft erst in letzter Sekunde nur anhand der Karte erstellt wurde. Die Folge war, dass die Läufer mit dem ungenauen Kroki oft viel Zeit mit Umherirren verloren.

So war ich am 12. August im Gelände unterwegs um das zuvor mit den Geodaten gezeichnete gestreckte Wegkroki zu verifizieren und mit weiteren Geländedetails wie Bänkli, Pfosten, Hinweistafeln und weiteren markanten Wegpunkten zu ergänzen.

Wegkroki zwischen Posten 9 und 10

Gleichzeitig stellte ich fest, dass der Posten 10 an der Gabelung eines 6.Klasse Weg sein sollte, einem denkbar ungeeigneten Standort, inmitten von Brombeeren in einem dichten Jungwald. Geeigneter war etwa 220 m weiter westlich ein Grillplatz bei der Wannenmatt. Zudem ist in der Nähe ein Parkplatz für Besucher einer Kirschenplantage, wo die Postenmannschaft abseits der Route die Autos parkieren konnten.

Dem Antrag zur Postenverschiebung wurde stattgegeben und der Posten 10 hatte einen super Postenplatz.

Rekognoszieren vom APV Posten

Wenige Tage später trafen sich Kiwi und Grille um den APV Posten zu rekognoszieren. Der Posten ist der Grillplatz der Gemeinde Fehren oberhalb des Wasserreservoirs am Waldrand. Der ebene Platz hat neben einer Feuerstelle mit Grill auch einen Tisch und Bänke. Fazit: Ein Top Postenstandort mit genügend grosser Fläche und geeigneten Bäumen um die Blachen zu zu montieren. Wir waren uns sofort einig wie unser Posten mit Küche und Bühne aussehen wird.

Danach kam der obligate Besuch bei der Gemeinde, bei der wir uns vorstellten und unsere Anwesenheit am OP-Dippel und die Route der Läufer ankündigten. Für den Eintrag des OP-Dippels im Gmeiniblettli war es bereits zu spät. Da die Strecke in Fehren nur im Wald verlief, musste man keine Landwirte informieren, dass OPK’s die Hofhunde nachts aufschrecken könnten. Auch die Ansprechperson für den grossen Privatparkplatz von der Baumschule mit Parkverbot bekamen wir auf der Gemeindeverwaltung. So waren die Parkplätze der Postenmannschaft und eventueller Besucher vom APV-Posten geregelt.

Postenmannschaft und Postenthema

Laufend gab es Zu- und Absagen für die Teilnahme am APV Posten, was die Postenorganisation und Ausgestaltung sehr erschwerte. Es sollte eine Charleston Bar entstehen, wo die Läufer auf einer kleinen Castingbühne einen «Charleston» tanzen sollten, der von uns auf Video festgehalten wurde. Unsere Verkleidung im Stil der 20er Jahre, sollte den Besuchern das Gefühl jener Zeitepoche nahe bringen.

Inzwischen arbeiteten alle an der Vorbereitung für den Posten. Misa stellte die Musik und Demofilmli zusammen und druckte Bilder und Plakate um den Posten in eine Charleston-Bar zu verwandeln. Zudem war er verantwortlich für die zeitgemässen alten Kameras und das nötige Musik- und Videoequipment. Kiwi stellte mit Floh den Menüplan zusammen, ein Mehrgänger der dem Thema angepasst war.

Apéro:             Thonbrötli ohni oder mit riichlich Zibele

Vorspeise:      Hors-d’œuvre Teller zum Auftakt

Hauptgang:     Rindsragout mit Spätzli aus der Pfanne
Variante: Spätzli mit Brotkrümelkruste und Zwiebelschweize
Dazu Gemüse aus der Pfanne in Butter gewendet

Dessert:    Gebogenes mit Feuer und Schall und einem Bolle Glace

Twix und Ronja befassten sich mit den Verkleidungen für die Bühnenauftritte, passenden Hüte und zeitgemässe Kleider lagen in der ‘Garderobe’ bereit. Sprudel und Sprütz ergänzten die Charleston Bar mit allerlei Getränken für einen passenden Drink nach dem Bühnenauftritt. Kiwi und Chinchilla organisierten Tisch, Bänke, Bühne, Kücheneinrichtung. Grille brachte Blachen, Seile, Pavillons, Gasrechauds, LED-Beleuchtung, Tücher und die exklusiven schwarz-gelb schwarzen Johanniter – Kravattenringe. Kraye und Sprysse brachten aus Ihrem Fundus weitere Utensilien für die Posteneinrichtung mit.

Postenaufbau am 18. September

Am OP-Dippel traffen ab 10 Uhr die ersten APV’ler am Posten ein,  das Aufstellen des Postens begann. Über dem Seilgerüst lagen die zwei 5 x 7 m Blachen, die das Dach und Seitenwand vom Posten bildeten. Der 3 x 3 m Küchenpavillon lag im hinteren Teil vom Posten; ausgestattet mit Gasherd, Rüsttisch und dem zusammengeschraubten Küchenschrank. Die Bühne mit ‘Garderobe’ bestand aus einem weiteren Pavillon. Der dritte Pavillon war der Eingangsbereich mit der Posten-Administration. Neben dem Zusammensetzen eines Kerzengestells wurden die Wände mit Leinentüchern drapiert und die Bilder aufgehängt. Gleichzeitig wurde die Bar liebevoll eingerichtet, dort lagen auch die Kravattenringe für die Läufer bereit. Die Beleuchtung mit verschiedenen LED-Lampen wurden von drei 12V Batterien versorgt und reichten die ganze Nacht. Zum Schluss wurde noch die Video- und Musikanlage in Betrieb genommen – der Posten war bereit für die ersten Läufer.

Nun wurden noch die Ämtli verteilt, damit der Postenbetrieb läuft und sich die Läufer wohl und geborgen fühlen und der Besuch zum bleibenden Erlebnis werden konnte.

OPK am Posten

Bereits am Start erhielten alle Läufer eine persönliche Einladung für den APV Posten. Bei der Registrierung am Posten werden alle Gruppen erfasst und das Eintrittsticket kontrolliert. Denn wie in der Prohibition der 20er Jahre dürfen nur vertrauenswürdige Personen unsere Charleston Bar besuchen.

Persönliche Einladung für die Charleston Bar

 

Zur Einführung erhielten die Besucher ein Tablett mit Filmsequenzen aus den 20er Jahre, mit den damals typischen Tanzschritten. Alsbald durften sie sich in der Garderobe hinter der Bühne für den grossen Auftritt umziehen und kurz vorbereiten. Nach der kurzen Probe zeichneten wir die Darbietungen per Video auf.

Danach gab es an der Bar ein Getränk ‘freier Wahl’ für alle Läufer. In der Prohibition wurde der Whisky in Sirupflaschen versteckt – bei uns war es umgekehrt: Wir servierten Tee und Sirup in Whiskyflaschen…!

Als Belohnung für das erfolgreiche Casting erhielten sie auch den APV OP-Dippel Member Kra-vattenring in den Johanniterfarben. Diesen gibt es exklusiv nur am APV Posten und zeichnet die Träger aus, bei uns am OP-Dippel gewesen zu sein. So erkennt man schweizweit jeden Pfadi der am OP Dippel beim APV vorbei kam.

PS:  Der gelbe Installationsdraht wird weltweit nicht mehr hergestellt um Verwechslungen mit dem gelb-grünen Erdleiter zu vermeiden. Wir stellen den gelben Draht mit einem speziellen Verfahren selber her.

Zum Schluss erhielten die OPK’s die Routenaufgabe zum nächsten Posten in Form eines Kartenausschnittes.

Was die OPK allerdings erst am Ziel bemerkten, war das Filmli vom Charleston-Tanz das wir Ihnen direkt aufs Mobilphon sendeten. Viele bedankten sich für diese Überraschung.

Abbruch und Postenauflösung

Um 5:15 erreichten uns die nach 1.5 Stunden Warten letzten beiden Gruppen. Unser Posten war zu diesem Zeitpunkt bereits stark zurückgebaut und nur noch teilweise betriebsbereit. Danach räumten wir alles zusammen und verabschiedeten uns nach dem «Fötzele».

Es fuhren alle müde, aber sehr zufrieden nach Hause. Mich freut besonders, wie wir erleben durften dass sich alle Läufer an unserem Posten engagierten und trotz der grossen Strapazen so aufgestellte Darbietungen zeigten.

Als letzter Akt vom OP Dippel 2021 brachte ich um 6:30 noch alle Unterlagen ans Ziel – dort traf um 07:13 die letzte Gruppe ein…

Hier jetzt der Link zum offiziellen Film vom OP Dippel 2021:

https://apv-johanniter.ch/september-2021-wieder-aktiv/

Markus Fuhrer v/o Grille

November – Die späte 71. Mitgliederversammlung vom 4.11.2021

71. Jahresbericht 2020 des Obmanns

«Eine weise Frau sagte zu einem Bauern: „Willst du glücklicher werden, dann nimm jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in deiner linken Hosentasche mit. Und wenn du etwas Schönes erlebst, dann hole eine der Bohnen heraus und stecke sie in deine rechte Hosentasche. Am Abend schau dir diese Bohnen an und versuche, dich an alles zu erinnern.   Das wollte der Bauer auspro­bieren. Am Anfang kam es selten vor, dass er in seine linke Tasche griff. Doch schon nach kurzer Zeit merkte er, wie mehr und mehr Bohnen in die rechte Hosentasche wanderten: als die Morgenluft so frisch duftete, als die Amsel ihr Lied anstimmte, nachdem er mit dem Nachbar freundlich gesprochen hatte, und bei vielen weiteren kleinen Freuden des Tages. Abends betrachtete der Bauer jeweils die gesammelten Bohnen. Anfänglich fiel es ihm schwer, sich an alles zu erinnern. Zunehmend wurde es aber  leichter, die schönen Erfahrungen nochmals nachzuempfinden. Danach schlief der Bauer jeweils zufrieden ein. Der Bauer merkte, wie viel aufmerksamer er geworden war auf das Positive und die kleinen Glücksmomente, die sich anbieten zu achten.“      (Bohnen des Glücks – Bahnhofskirche.ch)

Liebe APVlerinnen und APVler

Warum schreibe ich euch das in meinem Jahresbericht?

Als alter Geschichtenerzähler nutze ich jede Gelegenheit ‚meinen‘ Pfadis eine kleine, wenn auch geklaute Geschichte,  zu erzählen….weil es sonst über das erste Covid-Jahr vom APV nicht viel zu berichten gibt.

Im vergangen Jahr verliessen uns Heiner Streckeisen, Wiesel und Ernst Zürcher, Wespi. Wir bewahren ihnen ein ehrendes Andenken.

Ein einzig Mal durften wir uns zu einem Stammtisch treffen. Punkt

Als einzige, wirkliche Aktivität  betrieben wir am OP-Dippel unseren Posten als  ‚APV – Opera‘. Der Besuch in der Oper mit Tickets für alle Läufer war ein grosser Erfolg (auf der Homepage gibt es auch ein Filmli darüber). Punkt

Bis zum Schluss glaubte der Vorstand und Thomas Müry,  Mammut, dass wir die Waldweihnacht durchführen könnten, auf Grund der just dann verschärften Schutzmassnahmen musste auch dieser besinnliche Jahressschluss ausfallen. Punkt

Vielleicht ist es darum ja gut, wenn wir es dem Bauern in der Geschichte gleichtun und lernen, das Positive und die kleinen Glücksmomente zu erkennen und zu geniessen. Damit auch in unserem rechten Hosensack jeden Tag ein paar Bohnen landen!

Aesch, im September 2021(!)                                  Christoph Zacher, Misa

Alt-Pfadfinder-Verband Johanniter Basel