September 2021 – Wieder aktiv!

 

OP-Dippel – Posten 18./19.Sept 2021Casting-Show Charleston-Tanz

Anstatt eines Berichts hier der Film dazu:

Dank geht an alle OP-Dippel-Läuferinnen und Läufer die trotzt vieler gelaufener Kilometern mit Begeisterung und Engagement mitgetanzt haben


Mini-Reisli in Brüglingen – 4.9.21

Bei wunderschönem Spätsommerwetter durften wir eine fachkundige Führung durch die Merian Gärten miterleben. Dr. Niggi Hufschmid zeigte uns die vielfältige Welt des Salbeis, brachte uns mit Augenzwinkern die medizinische Pflanzenwelt näher und öffnete unseren Blick für die Kehrseiten der Pflanzen. Genauer gesagt, die Unterseiten der Blütenstände und Blätter, die beim Spazieren geflissentlich übersehen werden. Wir haben aber auch festgestellt, dass manchen Pflanzen sehr viel Beachtung geschenkt wird und diverse Früchte den Weg in fremde Haushalte finden. Nichts desto trotz, hegen und pflegen über 40 Gärtner:innen mit viel Liebe und Hingabe die enorme Menge an alten und neugezüchteten Nutz- und Kulturpflanzen. Ich persönlich habe wieder einmal mehr festgestellt, dass ich viel zu selten diese schöne und erholsame Oase aufsuche.

Nachdem unser Wissensdurst gestillt war, waren auch die Bäuche dran und wir haben nach Lust und Laune das Buffet des Restaurant Seegartens geplündert. Natürlich auf Kosten der APV Kasse, danke Floh! Uns allen hat es gutgetan, sich wieder mal mit Gleichgesinnten auszutauschen, alte Geschichten aufleben zu lassen und einfach einen gemütlichen Nachmittag in guter Gesellschaft zu erleben. Twix

Hier die Fotos vom Anlass:

Juni-Juli 2021

In Ermangelung von aktuellen Bildern hier SOLA-Impressionen  von Urenaesch 1975 – Abteilung Blauen

(für Nichtpfadfinder: Die Bilder mit den total ‘verdreckten’ Mädchen und Buben samt ihren Leiter  sind nicht die Regel in Pfadilagern –  Der ‘Dräggsäuli-Daag’ ist ein Riesen-Gaudi für alle…inklusive Schlammschlacht. Alle sind am Schluss froh, sich im Bach, See oder unter der Dusche wieder säubern zu dürfen!

 

Mai – es geht wieder voran – langsam aber stetig

 

Mögliche Treffen, Verschiebungen und Absagen

  • Die Pfadiübung vom 2.Mai.21 (wie ihr sicher schon erwartet habt) wird für diesen Sonntag abgesagt. Die sich bietenden Möglichkeiten sind zu einschränkend, um einen guten Anlass auf die Beine zu stellen.
  • Den Stammtisch vom 16. Juni 21 lassen wir als Anlass stehen – vorsichtig optimistisch – Mit einer Mail-Ansage/Absage melde ich mich rechtzeitig.
  • Die Mitgliederversammlung vom 31. Mai wird vorsichtshalber auf Ende August/ Anfangs September verschoben – sollten es die Umstände dann immer noch nicht erlauben, werden wir wieder ein schriftliches Verfahren durchführen.
  • Das Reisli/Lagerfeuer (light) vom 4. September soll in der Form des letztjährig geplanten stattfinden (Führung im Brüglingerpark, Lagerfeuer und Essen im Heim). Eine Anmeldung folgt.
  • Der OP-Dippel soll am 18./19. September über die Bühne gehen, Postenhelfer melden sich bei Grille!
  • Der Stammtisch vom 15. September lassen wir auch stehen.
  • Falls es noch mehr Verschiebungen/Absagen für die vielen Anlässe im September geben sollte, wird der Bezirk allenfalls mit einer November-Pfadiübung einspringen!

Download: Absichten 2-3-Quartal


 

April 21 Hoffnung und Mut

mova – on y va!

Das mova wird wegen der aktuellen Situation (COVID-19) um ein Jahr verschoben.

Das Bundeslager der Pfadibewegung Schweiz findet dieses Mal im Wallis statt. Das Goms wird Gastgeberregion für das BuLa sein. Rund 35’000 Pfadis werden das Tal vom 23. Juli bis zum 6. August 2022 zwei Wochen besiedeln. Unter dem Motto «mova» dreht sich alles rund um Bewegung. Bist auch du dabei?

Wir ‘Alten’ reservieren uns dieses Datum natürlich auch!

Mehr dazu auf  https://www.mova.ch/news


Vor 70 Jahren:

7. World Scout Jamboree    Bad Ischgl Oesterreich

Das 7. World Scout Jamboree (Weltpfadfindertreffen) fand vom 3. August bis zum 12. August 1951 in Bad Ischl (Oberösterreich) statt. Teilnehmer waren 12.884 Pfadfinder aus 61 Nationen. Nach 1951 fand kein weiteres World Scout Jamboree in Österreich statt. Das Lagermotto lautete Jamboree of Simplicity („Jamboree der Einfachheit“).

Die Maultrommel

Aus dem ‘Allzeit Bereit’, September 1951:

Die erste Ueberraschung am Jamboree bildete zwei­fellos die Wahl des Lagersignetes: die Maultrommel. Man wusste von ihr, dass sie heute noch in Oester­reich hergestellt wird. Weniger bekannt ist, dass die­ses Instrument bei einer Unzahl von Völkern im Gebrauche war oder noch ist, und dass ihr Abbild deshalb mit Recht über einer Stadt der 61 Nationen stehen durfte.

Die Maultrommel ist äusserst einfach konstruiert. Das Instrument sieht aus wie der Biigel eines Kork­ziehers, endigt aber nicht in einem Schraubengewinde, sondern läuft in zwei parallele Schienen aus, die so gestellt sind, dass eine in den Eisen­biigel eingespannte Stahlzunge frei hindurchschwingen kann. Legt man den «Kloben» leicht an die etwas geöffneten Zahnreihen und bringt die sehr elastische Zunge durch Anschlag mit dem Finger in Schwingung — wobei die Mundhöhle als Resonanzraum dient — entstehen durch kunstgerechte Anpassung der Zungen-, Lippen- und Backenstellung eigenartige Klänge, deren echoartiges Nachklingen besonders in der Nacht von eigenartiger Wirkung ist.

Die Maultrommel ist ein uraltes Instrument, das die Chinesen heute noch verwenden. Ein erst 1922 über Peking erschienenes Werk weist darauf hin: «Die meisten Strassenhändler haben bestimmte musikalische Rufe. Viele kündigten sich mit primitiven Instrumenten an; der schrille Ton einer Messingtrommel zeigt den Messerschleifer an, hörte man eine Maultrommel, wusste man, dass der Barbier die Strasse entlangging.» Die Chinesen schreiben dem Instrument, das sie Keo-Kin nennen, ein sehr hohes Alter zu. Dafür spricht besonders die weite Verbreitung unter vielen Völkern, die das Instrument schon lange, bevor sie mit Europäern in Berührung kamen, kannten. So soll das «Brummeisen» den Bass im Orchester der Kalmiiken bilden. Hooker erwähnt in sei­nen Hymalayan Journals, dass er Maultrommeln im Innern Tibets vor­fand. Ihr Spiel wird von einer kleinen Trommel rhythmisch untermalt. Von den im Osten der Insel Formosa lebenden Ureinwohnern schreibt McGovern: «Ein Verliebter hockt sich abends vor die Tür seiner Erko­renen und spielt auf einem Bambusinstrument, das einer Maultrommel gleicht – für unsere Ohren eher Klagegeheul. Nach einigen Wochen stundenlanger Serenaden lässt er das Instrument liegen. Wird es auf­genommen, ist er formell verlobt.» Der bekannte Ethnologe Grubauer erwähnt in seinem Werk über Celebes «hübsche» Maultrommeln aus der Provinz Sese, wo sie «n’goi» genannt werden. Die wilden Papuas und die Bewohner anderer melanesischer Inseln hatten eine grosse Vor­liebe für die «darubiri», wie sie ihre primitive Bambusmaultrommel nannten.

Sprachliche Formen deuten auf eine Erfindung der Maultrommel in Frankreich oder Piemont hin. In Deutschland heisst die Maultrom­mel seit alters Cremhalum. 1691 taucht der Name «Brummeisen» auf. Leicht lässt sich eine Verbindung mit dem portugiesischen hirimbao herstellen. Die meisten Namen der Maultrommel sind, wie dieser, klang­nachahmend; so das schwyzerische Schwirrigigli, das polnische drumla, das litauische dambras, das magyarische doromp und das rumänische dramba. Die lebensfrohen Italiener nennen das Instrument spassapen- sieri (Sorgenvertreiber). Der Franzose sagt guimbarde.

Die erste Erwähnung einer künstlerischen Verwendung des Instrumentes stammt aus Oesterreich. Als Josef II. 1764 auf seiner Reise zur Krö­nung in Frankfurt am Main im Stifte Melk Rast machte, produzierte sich zu «Seiner Ehren» der Benediktinerpater Bruno Glatzel auf der Maul­trommel und begeisterte durch sein kunstfertiges Spiel alle Anwesen­den. Der Stiftszögling Albrechtsberger, nachmaliger Lehrer Beethovens, war davon so entzückt, dass er mehrere Konzerte für Maultrommel schrieb. Mit wirklicher Virtuosität dürfte sie erst später Franz Koch gespielt haben. Er wurde 1761 zu Mittersill im Pinzgau geboren, war Buchbindergeselle und wurde auf seiner Wanderschaft von preussischen Werbern «von der Strasse weg» angeheuert. Wegen seiner Grösse wurde er zu den Grenadieren gesteckt. Eines Abends hörte ihn der Ronde machende Offizier auf der Maultrommel spielen und brachte ihn vor Friedrich den Grossen. Der als Gegner unerbittliche, «böse» Mann war von seinem Spiel ganz gerührt und gab Koch als erbetenes Geschenk die Freiheit. Dieser ward Kammervirtuose bei Friedrich Wilhelm und spielte auf seiner doppelten Maultrommel an allen deutschen Fürsten­höfen. Selbst Goethe hörte ihn und war von seiner Kunst begeistert. Die merkwürdigste Erscheinung unter den gefeierten Maultrommelkünst­lern des beginnenden 19. Jahrhunderts ist der Oberamtsarzt zu Weins­berg, Justinus Kerner. «Dem kleinen Brummeisen entlockte er feine und geisterhafte Töne, wie gehaucht, die sich in der Stille der Nacht erst ausdrucksvoll vernehmen liessen», schreibt Theobald Kerner in seinen Erinnerungen.

In engster Beziehung zu Kerner stand der Heilbronner Karl Eulenstein, der grösste Maultrommelvirtuose aller Zeiten. Ganz Europa war von seiner Kunst begeistert. Er bediente sich dabei 16 abgestimmter In­strumente, die er vor sich auf dem Tisch liegen hatte und während des Spieles blitzschnell auswechselte.

Heute ist die Maultrommel fast vergessen. Ein uraltes Volksinstrument, einst überall bekannt und geliebt, scheint uns verlorengegangen zu sein. Aber noch gibt es auf der weiten Welt einen einzigen Flecken Erde, wo die kleine Maultrommel beheimatet ist.

In Molin, einem Ort im oberen Steyrtal, leben seit mehr als 400 Jahren die Maultrommelmacher. Dort kannst du sie heute noch bei ihrer Arbeit bestaunen! Ein eigentümliches Bild hält dich gefangen, wenn du in die Stube trittst, die zugleich Werkstätte ist. In der Mitte steht ein riesen­grosser Baumstrunk, einem Amboss gleich, wie ihn einst Siegfried zum Schmieden seines Schwertes verwendet haben mochte. Um diesen sitzen

zwei Männer — Vater und Sohn —, die am Eisenkloben hantieren. Im Hintergründe steht ein klobiger Eichentisch, an dem Miutter und Kin­der arbeiten. Ihren fleissigen Händen sind die feineren Arbeiten anver­traut, die «Zunge» aber, die Seele des Instruments, darf nur ein Meister machen.

Einst unterstand das Handwerk einer strengen Zunftordnung, der «Handwerksordnung für Maultrommelmacher», erlassen von weiland Sr. Durchlaucht, dem Johann Maximilian, Grafen zu Lamberg, der Herr­schaft Steyr am 15. Oktober anno 1679. 30 selbständige Meister arbei­teten vor etwa 130 Jahren. Noch vor zwanzig Jahren gingen alljährlich rund eineinhalb Millionen Brummeisen — made in Austria — in alle Weit hinaus. Heute liegt die Erzeugung in den Händen von acht Fami­lien, die sich zu einer Werksgenossenschaft zusammengeschlossen haben.

Wer sich für Maultrommeln interessiert, kann z.B. (zufällig ausgewählt) bei https://dunum.ch/c/shop/maultrommeln fündig werden.

 

Februar 21 – kai Fasnacht zem zwaite Mol

Ein Ausflug nach Ederswiler


Das neue APV-Blettli 13 ist unterwegs

Hier findet ihr den APV Opera -Quiz samt Lösung: Klassisch-Quiz 2020 – Lösung – Hilfen


anklicken

Die Jahresplanung ist gemacht

Dezember 2020 – es weihnachtet nicht so sehr

Weihnachtsgruss von Sprudel


Gedanken eines Ungläubigen

Für vieli isch Wiehnacht e Glaubensfescht
wo me jedes Joor duet fyre
mit Familie, Verwandte und andere Gescht
um gegesytig z’spiire,
mir glaube an die Heiligi Gschicht
D’Moslem glaube an Mohamed und Allah
für sie gits nur die Beide
alli andere sin bös und e bitzeli balabala,
Ungläubigi oder eifach Heide.
Der Koran isch s’Gröscht, alles andere nicht
Jude glaube an Regle vo über zwei tuusig Joor
wo Moses am Bärg vo Gott het bikoo   
und nur das, suscht gar nüt anders isch wohr
drum muess me si achte und läbe lo.
So stoht’s in der wohre Glaubens Gschicht
Alls ungläubige Benutzer vo däre schöne Wält
glaub ich weder an Jesus, Allah no an Gott
trotzdäm halt ich mi an Regle, wo dä Planet erhällt
und versuech liberal z’läbe wie me sott.
Das goht au ohni Religione und ihri Verträter,
e mängge Stryt wär nie passiert,
verlicht wär s’Läbe friedliger oder nätter
und wurd vo Weise aller Rasse gfiehrt.
Me ka’s glaube oder nit, es wär uff jede Fall e Hit.

Allen Kollegen, Kolleginnen und Freunden innerhalb des APV’s wünsche ich viel Freud , schöne und besinnliche Stunden während den Feiertagen, trotzt Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Vielleicht bringt ja der Stern zu Bethlehem die erwünschte Besserung der momentanen Gesundheitssituation und auf der politischen Theaterbühne.                                                            Donald

Weihnachtsgruss von Donald


 

November – die zweite Welle bremst aus

Waldweihnacht kann stattfinden

Der Vorstand hat lange diskutiert und ist zum Schluss gekommen, die Feier in einer COVID-konformen Form anzubieten.

Die Waldweihnacht, beschränkt auf  die Feier um den Baum, soll als einziger Anlass des APV in diesem schicksalsschweren Jahr stattfin-den.

 

 

 

 

Den Stammtisch vom nächsten Mittwoch sagen wir hingegen ab – an einem Tisch gemütlich zusammen zu sitzen, liegt in dieser Zeit nicht drin – im Café verteilt zu  sitzen, geht am Sinn des Stammtischs vorbei. Verzichten wir darum darauf!

Freuen uns auf ein neues Jahr, das hoffentlich bald weniger einschneidende Regeln mit sich bringt.

Euch allen wünsche ich im Namen des Vorstandes gesegnete Tage – und blibet gsund!                                                                                                                                                                                                 Misa

Zum Download:   Einladung Waldweihnacht 2020


 

Oktober – traurige 2.Welle

Pressespiegel:   Jüngst in der COOP-Zeitung entdeckt! Der Kommentar ist leider sehr ungenau, weiss man doch nicht, ob Herzogin Kate vom englischen Verband oder international Co-Präsidentin wurde.   Tatsache schön -. Recherche – mangelhaft

Alt-Pfadfinder-Verband Johanniter Basel