April, April – da macht das Wetter…

Einladung

zur «Pfadi-Übung» vom Sonntag, 27.5.18

Wie letztes Jahr laden uns die Aktiven vom Bezirk Johanniter zu einer «Pfadi-Übung» ein: Wir danken es ihnen mit Präsenz!

  • Antreten: 15.00h bei der Haltestelle M-Parc (Tram Nr. 10 und 11) / Eingang Wolfsgottesacker
  • Abtreten: ~18 Uhr/ open end – dito oder Grün 80

 

  • Mitbringen:
  1. Verpflegung für Grill/Feuer, Geschirrsack mit Teller, Besteck und Becher, genügend zu trinken (es darf auch alkoholischer Natur sein),
  2. Sackmesser,
  3. Schnur, Block, Bleistift,
  4. Dem Wetter entsprechende Kleider (wir werden auch rumlaufen),
  5. Blendende Laune,
  6. Johanniter-Krawatte
WICHTIG
Anmeldung bis zum 13. Mai bei Guignol

 


Der Jakobsweg-Wanderer Donald – Folge 2

Dienstag, 08. August 2017 / Fahrradrundfahrt in Hannover

Wetter:               bedeckt, frisch

Wegstrecke:     ca. 20-25km per Fahrrad

Nach einer unruhigen Nacht stand ich gegen ein Viertel nach Sieben auf. Um acht Uhr wechselte ich die Wohnung. Ich betrat die 3-Zimmerwohnung meiner Gastgeber und lernte die Partnerin von Jürgen kennen. Der Frühstückstisch war reichlich gedeckt mit Wurst, Käse, Joghurt, Honig, Marmelade, Müesli und gutem Brot. Für mich und die Gastgeberin gab es Tee, während der Hausherr Kaffee trank. Die Konversation bezog sich auf die bevorstehenden Aktivitäten des Tages.

Nach neun Uhr bestiegen Jürgen und ich die Fahrräder und begannen mit der Stadttour. Immer wieder hatte ich mit dem Rücktritt zu kämpfen. Aber es war erstaunlich, wie anständig sich die Autolenker benahmen. Keiner hupte, niemand der nervös wurde. Jürgen wartete oft geduldig, bis ich wieder im Tritt war. Ab und zu hielten wir bei steinernen Personen, die für Hannovers Geschichte wichtig waren, oder bei speziellen Bauten, Kirchen und Denkmälern. Nebst den geschichtlichen Fakten, erfuhr ich manche Geschichte und Anekdote.

Kurz vor Mittag besuchten wir das Sprengel-Museum mit vielen Werken moderner Kunst, unter anderem auch von Niki de Saint Phalle, Geliebte von Jean Tinguely. Nach dem Museumsbesuch gönnten wir uns eine Pause um die trockenen Kehlen zu benetzen.

Auf dem Weg zum neuen Rathaus, spazierten wir vorbei an einem Ehrenfriedhof mit Denkmal für Kriegsgefangene und Insassen der Konzentrationslager. Das Rathaus war ein grosser, interessanter Bau, an einem künstlich angelegten See. Es steht auf über sechstausend Buchenpfählen, die unter Wasser sind, um sie vor dem Austrocknen zu bewahren. In einem Saal befand sich ein Wandgemälde von Ferdinand Hodler. Leider war eine Besichtigung nicht möglich. In der Eingangshalle standen vier grosse Stadtmodelle. Sie zeigten sehr eindrücklich das Wachstum der Stadt, deren Vernichtung im 2. Weltkrieg und die heutige Situation. Auf der Rückseite war das Gebäude verdeckt durch ein Baugerüst und vor dem Haus standen Touristenbusse, die

Hannover – Altertum
Hannover nach der Bombardierung

ein gutes Foto dieses imposanten Hauses verhinderten. Schade.

Hannover – heute

Von dort fuhren wir entlang einer Ringstrasse, bis zum Eingang einer Grünanlage. Hier wechselten wir auf die andere Strassenseite zur alten Uni. Nach kurzem Aufenthalt ging’s zurück zu drei markanten Gebilden von Niki de Saint Phalle und danach in die Altstadt. Es folgte eine weitere Pause mit Kaffee und Kuchen in der Fussgängerzone. Auf kleinen Umwegen fuhren wir gestärkt zum Bahnhofplatz. Hier stand eine Verkaufsstelle der Strassenbahn, bei der ich mich für den folgenden Tag mit einem Ticket eindeckte. Damit konnte ich etwa eine Stunde Weg einsparen. Nach fünf Stunden Stadtbesichtigung brachten wir mein Leihrad zurück. Mit dem Tram fuhr ich in die Nähe der Unterkunft und ging den Rest zu Fuss. Eine tolle und spezielle Tour lag hinter mir, die ich als Normaltourist nicht bekommen hätte.

Am Abend wurde ich von meinen Gastgebern zum Essen eingeladen. Es gab Salat mit italienischer Sauce, Gemüsewähe und einen guten Rotwein. Die Gastgeberin musste danach an eine Chorprobe. Ich blieb noch eine Weile bei Jürgen, bevor ich mich verabschiedete um zu packen. Gegen halb elf Uhr legte ich mich schlafen.