Neues vom Johanniter-Archiv

Neues vom Johanniter-Archiv – im August 2017

 Nachdem sämtliche Dokumente aus der Gründungszeit, der Zeit der Abteilung Johanniter und des Korps Johanniter, sowie die Dokumentation der obersten Leitungsebene bis 2012 im Staatsarchiv eingegliedert wurden, konnte das Archiv nun mit den Abteilungen Sunnebärg, Rychestei/Hilzestein, Angenstein und Drei Tannen ergänzt werden. Alle Dokumente sind ab sofort im Staatsarchiv einsehbar.

Weiter bearbeitet ist die Abteilung Blauen. In Bearbeitung ist derzeit die Abteilung Waldchutz deren Unterlagen uns übergeben wurden. Noch offen sind die Abteilungen Maitli Pfadi Riehen (MPR) und Schnäggebärg. So schreiten wir doch voran mit der Archivierung sämtlicher Bezirksabteilungen. Wir sind zuversichtlich im nächsten Jahr diese Arbeit beenden zu können. Es bleibt dann die jährliche Aktualisierung zu organisieren und den Kontakt zum Staatsarchiv damit aufrecht zu erhalten.

Allen engagierten Leiterinnen und Leiter herzlichen Dank für die Mithilfe

Esthy Gaiser v/o Bello und Alfred Trechslin v/o Lemi

Neues vom Johanniter-Archiv

Nachdem Bello, Donald und Lemi im Jahre 2013 die erste grosse Sendung von Johanniterarchivalien aus dem Fundus des APV beim Staatsarchiv abgeliefert hatten, widmeten Bello und Lemi sich nun den einzelnen Abteilungsarchivsammlungen.

Zuerst starteten wir mit dem Hilzenstein/Rychestei/Trupp Dorneck-Archiv. Das gab schon richtig Arbeit, schon rein von der geschichtlichen Abwicklung und Verbindung unter einander. Die Archivalien waren ungeordnet in Kisten oder Stapeln gelagert beim Bädli Arlesheim in einem Raum in der Bademauer. Angenehm war die anschliessende Detailbearbeitung in den gediegenen Räumen bei der Mutter von Möbius in Arlesheim. Unsere erste Abteilung brachte für uns viel Neues zum Vorschein. Wie der Namenswechsel Rychestein/Hilzenstein und die Aufnahme des Mädchentrupps Dorneck.

Das zweite Archiv, das von der Abteilung Sunnebärg, befand sich bei Pippistrella zu Hause in Bottmingen. Wir konnten dort  auch gemütlich die Unterlagen aufbereiten, welche auch nicht geordnet dafür recht gut gesammelt waren. Die fertigen Archivschachteln landeten anschliessend bei Lemi im (geheizten) Keller in einem Regal.

Als Dritte an der Reihe kam die Abteilung Angenstein. Hier erlebten wir eine grosse Überraschung. Wurm hatte uns das wohlgeordnete Archiv geöffnet und wir konnten aus dem Vollen schöpfen. Die Abteilung Angenstein war das bisher auch umfangreichste Archiv, versehen auch mit speziellen Unterlagen des Abteilungsgründers Kurt Vögelin v/o Spatz. Wir staunten nicht schlecht über die Mühe die Spatz hatte seine Abteilung den Johannitern anzugliedern. Die damaligen Verantwortlichen der Johanniter zeigten sich sehr zurückhaltend und zögerlich. Nur über den Umweg mit der Abteilung Rheinbund konnte nach über einem Jahr nach dem Beitrittsgesuch der Angenstein als Abteilung zu den Johannitern wechseln. Der Grund des Anschlusswunsches war insbesondere der damit verbundene Zugang zum Kantonalverband beider Basel. Spatz gründete unmittelbar nach dem Angenstein die Mädchenabteilung Drei Tannen, deren Unterlagen wir parallel zum Angenstein erfassten. Auch hier fanden wir ein gutes aber auch ungeordnetes Archiv im neuen Container der Drei Tannen, ein sehr schöner und guter Treffpunkt auf einem speziellen Areal hinter den Fussballplätzen in Aesch.

Diese Unterlagen holten wir autoweise nach Basel in die Wohnung von Lemi, welche von nun an unser Archivarbeitsplatz wurde.

Mittlerweile waren die Archivschachteln in Lemi’s Keller auf den Umfang der bereits beim Staatsarchiv befindlichen Kernunterlagen angelangt und es drängte sich eine erneute Abgabe an das Staatsarchiv auf.

Am Montag, 6. Februar 2017 war es dann soweit und Bello und Lemi konnten wieder 26 gut beladene Archivschachteln (erste Sammlung von 2013 umfasste 27 Archivschachteln) an Herrn Daniel Kress, lic.phil.,
Stv. Staatsarchivar, Leiter Erschliessung und Bestandeserhaltung
Staatsarchiv Basel-Stadt, übergeben.

6.Februar 2017, unsere zweite Lieferung an das Staatsarchiv

Aussicht

Derzeit befassen wir uns mit der Abteilung Blauen. Auch hier ein nicht geordnetes Archiv welches in einem relativ feuchten Raum unter der ehemaligen Tribüne des Sportplatzes Landhof (Ursprung unseres FCB’s) befinden. Nach einer gewissen „Entniechtelungszeit“ in meinem Keller waren die ersten Sichtungen jedoch spannend und erfreulich zugleich. Es sieht nach einer umfassenden Sammlung aus und wir werden sicher noch einige Highlights der Abteilung Blauen erfassen.

Danach wird die Abteilung Waldchutz uns beschäftigen. Ausstehend sind dann noch die beiden Mädchenabteilungen Schnäggebärg und Maitlipfadi Riehen (MPR).

Dank

Unser Dank geht an all diejenigen Aktiven welche gestern und heute erkannt haben, dass Erinnerungen auch historischen Wert haben. Damit danken wir vor allem den heutigen Verantwortlichen die uns den Zugang zu den Archivalien überhaupt ermöglichten. Ohne diese wohlwollende Unterstützung wären wohl unsere Bemühungen chancenlos. In diesem Sinne hoffen wir weiter auf die Unterstützung der noch fehlenden Abteilungen und auf spannende Überraschungen in den Archivunterlagen.

Esthy Gaiser v/o Bello

Alfred Trechslin v/o Lemi

(selbsternannte motivierte ad-Hock-Archivare des Bezirks Johanniter)

Alt-Pfadfinder-Verband Johanniter Basel