Dezember – Bsinnig uf s Wäsentligi

Im Advänt

Wenn de haimkunsch, isch’s scho dunggel,
und e Kerze brennt am Kranz,
luegsch an d‘Fänschter –  ai Gefunggel,
vo de Silberstärnli irem Glanz.
S‘schmeggt no Wald und brennte Mandle,
Tannerys ligt bunt verschtreut.
Und di Frau duet di behandle,
wie me e Paziänt betreut.
In dr Kuchi duftet‘s heerlig,
nonem feynschte Guzzidaig,
doch de bisch dört schnäll entbeerlig,
‘well‘s zem Gluschte zwenig haig‘.
Also gosch ganz schnäll in Käller,
schliesslig sottisch no an d‘Segg;
laufsch zem Kaschte mit de Täller
aber scho schreit‘s: “Hände weg!”
Äntlig gosch verschteert uf‘s Hysli,
iberal suscht do isch dr kalt.
und jezz plözzlig schaltet‘s lysli
well di Aug uf dr Kaländer fallt.
‘Erscht Advänt‘ stoot groos do gschriibe
D‘Wiehnachtszyt sait hüt sich ah!
Jezzt verschtosch das aige Triibe,

wo di het empfange gha.

Bald isch Santiglaus und Wiehnacht,
bald scho glänzt dr Tannebaum.
Bald git‘s Bschärig  – bald git‘s Andacht,
S git in dunggler Nacht e Traum!
Gschänggpapiirli, Wullesogge,
Sydebändel, s‘gueti Gschirr,
d‘Wiehnachtgschicht und Kircheglogge,
s‘Wiehnachtsschtügg uf am Klavier!
Und vor lutter Fraid und Helge,
bim Dradängge an die Pracht,
Überhörsch no fascht bim Schwelge,
wie‘s vo dusse rieft: “S‘git z‘Nacht!”
Christoph Zacher 1987

Waldweihnacht

Bei stürmischem, aber immerhin trockenem Wetter feierten eine grosse Gruppe APVlerinnen und APVler  zusammen mit Mammut, Thomas Müry, im einzigen freigegeben Stück Wald in der Hard eine stimmungsvolle Weihnacht. Munter ging es danach im Restaurant   weiter und bei fröhlichen Gesprächen und guter Küche durfte die Feier ausklingen.