Dezember – …und Frieden auf Erden

 Alle Termine fürs neue Jahr!

 


Waldweihnacht  in der Hard

Kurz vor Sieben abends brachen fast fünfundzwanzig APV-er(innen) von der Tramstation in der Hard Richtung Wald auf. Der Weg war feierlich mit Windlichtlein beleuchtet, das Wetter kalt aber windstill und die Stimmung aufgeräumt und fröhlich.

Von weitem schon war das Lichtermeer des Weihnachtsbaums zwischen den Bäumen durch zu sehen. Erwartungfroh gesellten wir uns zu den beiden ‘Baumbereitern’ Floh und Kiwi und konnten alsbald von Mammut mit Liederblättern bewaffnet das erste Lied anstimmen. Noch waren die Stimmen etwas zaghaft und ‘chischtrig’ – aber schon beim zweiten Lied tönte es mit erstarkten Bässen und vereinzelten Sopränen durch den Wald.  Der Weihnachtsgeschichte in Gedichtform – von einem unbekannten Basler  Poeten – und der wunderbaren Weihnachtsgeschichte aus der Feder von Käthi König wurde von den APVlern mit Andacht und Freude gelauscht – wie gewohnt spannend und perfekt vorgetragen von Mammut.

Danach gab es einen warmen und feinen Glühwein damit der Weg zum Restaurant nicht eingefroren unter die Füsse genommen werden musste – und als Bhaltis für den Nachhauseweg hatte Stini für alle ein süsses Päcklein  gebacken und zusammengestellt.

 

Das warme und festlich geschmückte Stübli im Restaurant Hard empfing uns und bald schon wurde das vorbestellte Essen reichlich und gut zubereitet serviert. Bei Speis und Trank wurde der Geräuschpegel bald lauter, die Gesichter etwas gerötet und die Augen leuchteten tischauf und -ab zufrieden und glücklich.           Misa

 


Zum Nachdenken:

Die „Zehn Gebote der Gewohnheit“

  1. Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.
  2. Nur für heute werde ich mich mit grösster Sorgfalt um mein Auf­treten kümmern: vornehm in meinem Verhalten; ich werde nieman­den kritisieren; ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern, … höchstens mich selbst.
  3. Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin, nicht nur für die andere, auch für diese Welt.
  4. Nur für heute werde ich mich den Umständen anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich meinen Wünschen anpassen.
  5. Nur für heute will ich eine halbe Stunde meiner Zeit meiner körper­lichen oder seelischen Gesundheit widmen, der Entspannung, einer Lektüre oder körperlicher Betätigung.
  6. Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen, und ich werde es niemanden erzählen.
  7. Nur für heute werde ich eine Sache erledigen, zu der ich keine Lust habe.
  8. Nur für heute werde ich mir ein Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich daran, aber ich werde mich vor zwei Übeln hüten: der Hetze und der Unentschlossenheit.
  9. Nur für heute werde ich fest glauben – selbst wenn die Umstände dem widersprechen sollten -, dass eine gütige höhere Macht sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.
  10. Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist, und an die Güte zu glauben.

Papst Johannes XXIII. (1881-1963)