Alle Beiträge von Christoph Zacher

Mai – Viiil isch los – au ‘s Wätter

Spielabend & Stammtisch 

Kaum ist die wunderbare Pfadiübung mit der Activitas vorbei, darf ich für Mittwoch, 15.05.2019, schon nächste Woche, zum nächsten Spielabend und Stammtisch einladen.

Er findet von 18 bis 21 Uhr hier statt:
Gellert Bistro
Urs Graf Strasse 17
Tramhaltestelle 14er: Karl Barth Platz
Parkplätze hat es in der Umgebung immer

Öpis tringge, ässe, mit alte Kameradinne/e plaudere,
jasse, Gsellschaftsspiil mache
Alles gmüetlig und ohni Stress
Kumm ko luege !


Pfadi-Übung vom Sonntag 5.Mai

Bei kaltem Wind und bewölktem Himmel fand sich am 5.5.19 eine kleine Gruppe von APVlern und Aktiven im St. Johannspark für eine gemeinsame Übung zusammen.

Ein Tourist aus Budapest brauchte unsere Ortskenntnisse, um seine Basel-Reise von 1934 zu rekonstruieren. Unbedingt wollte er die wunderbaren Sehenswürdigkeiten von damals nochmals besuchen, hatte aber erstens eine Karte von Budapest dabei, zweitens hat sich  seit 1934 dermassen viel verändert und drittens war er nun wirklich auch nicht mehr der Jüngste. Kurzerhand boten wir ihm unsere Hilfe an und besuchten für ihn all die Orte und Sehenswürdigkeiten nochmals. Mit tollen Fotoläufen, Rätselwegen, Kreuzworträtseln und Azimutläufen erkundeten wir in durchmischten Gruppen unsere Stadt auf eine neue Art und Weise. Am Ziel angelangt, schossen wir für den Herrn aus Budapest ein Erinnerungsfoto, damit er Basel nie mehr vergessen wird. Als Dank für unsere Mühe, hat er ein traditionelles, osteuropäisches, arabisch angehauchtes Picknick mitgebracht (bestehend aus Brot, Käse, Wurst, Gemüsedip und Chips). Trotz kaltem Wind, war der Nachmittag wunderbar kurzweilig, informativ und sowieso sehr lustig und kulinarisch top.                                                      Twix

 

 

April – und s Wätter macht….

Unsere Mitgliederversammlung in Sissach

Knapp dreissig APVler beiden Geschlechts fanden am 8.April 2019 den Weg zum HENKERMUSEUM in Sissach. In zwei Gruppen wurden wir durch das kleine Häuschen geführt – prallvoll mit seltenen Artefakten die unsere Vorfahren zum Bestrafen und Töten von Übeltätern  benutzten. Der weilen die jeweils andere Gruppe in der Bar des nebenan liegenden Tattooshops mit Kunst von HR Giger  konfrontiert wurde – und dabei gemütlich einen Apèro mit feinem Speckgugelhopf geniessen konnte.

Aufs Rad geflochten wurde an diesem Abend niemand – sehr zur Beruhigung unseres Vorstandes, der beim anschliessenden Nachtessen im Restaurant Löwen und der Jahres-versammlung  allesamt wiedergewählt wurden, die Rechnung und das Budget bewilligt und der Jahresbericht des Obmanns mit Applaus für die Arbeit des Vorstandes gewürdigt wurde.

Gegen zehn Uhr brachen die meisten wieder Richtung unteres Baselbiet auf. Zufrieden – und wohl etwas beruhigt, dass die heutigen Strafmethoden nicht mehr ganz so brutal vollzogen werden wie noch vor hundert Jahren.                                  Misa

 

Ein neuer Wasserhahn für den Falkenhorst

Teil des neuen Budgets war die Spende eines professionellen Wasserhahns in die Küche des Falkenhorst. Wir stellten bei einem Heimanlass letztes Jahr fest, dass der vorhandene Hahn für grosse Kochkessel ungeeignet war – und da unsere Kasse wohlgefüllt ist, schlug der Vorstand diese Spende an die Aktivitas vor.

Et voilà!

 

 

 

 

 

 


 

 

Februar – der Winter hat uns noch fest im Griff

Am Mittwoch, 13.02.2019,  treffen wir uns zum ersten Spielabend und Stammtisch


Ich durfte eine Sammlung alter “Allzeit Bereit” (ehem. Organ des Schweizerischen Pfadfinderbundes) ab den Dreissger Jahren von der Familie Honold übernehmen – Danke Floh, dass du das möglich gemacht hast!

Ich werde  in loser Folge Beiträge aus vergangenen Jahren veröffentlichen zum Anfang das Februarheft von 1952

Zum Thema 50 Jahre Pfadfinderbewegung (Febr.19529

Jubiläen pflegen auf ein fortgeschrittenes Alter hinzuweisen und man kann sich fragen, ob die Grundsätze, die Baden-Powell der Bewegung   zu Grunde gelegt hat, nicht durch Zeit und Umstände überholt      worden seien.  Nun ist es     aber seit 50 Jahren das Ziel der Pfadfinderbewegung, aus der Jugend tüchtige und glückliche Menschen zu machen, ein Ziel also, das wohl nie veralten kann. Man könnte also höchstens befürchten, die pfadfinderische Methode, um dieses Ziel zu erreichen, könnte allmählich verstauben. Glücklich und tüchtig zu werden ist nun aber nicht nur der Wunsch der Pfadfinder, sondern aller Menschen. Könnte irgendein vernünftiger Mensch einmal einen unbe­grenzten Wunsch tun, würde er zweifellos das wünschen, was ihn und die Mitmenschen glücklich machte. Es ist interessant zu sehen, wie bekannte Menschen der Wissenschaft und Technik auch heute noch den gleichen Weg zum Glück einzuschlagen raten, wie Baden-Powell es tat. In der verbreiteten «Weltwoche» nämlich wurde einer Anzahl von Persönlichkeiten die Frage gestellt, was sie tun würden, wenn sie einen Tag lang unbegrenzte Macht hätten. Hier einige Sätze aus Antworten:

Primus Bon

Kav.-Oberstlt. u. welt­bekannter Schweizer Hotelfachmann, leitet seit vielen Jahren den grössten Gastbetrieb Europas, das be­rühmte Bahnhofbuffet Zürich

 

Wenn ich im Jahre 1952 die unbe­grenzte Macht hätte die Welt um­-zugestalten, würde ich — mit Hilfe der Vorsehung — versuchen: Den Familien die Kraft zu geben, die Kinder zu religiösen, unabhän­gigen, von materiellen und kollek­tivistischen Einflüssen freien Men­schen zu erziehen. Damit würden die Gemeinden zu freien Körperschaften und der Staat von egoistischen, nationa­listischen Tendenzen befreit. Würde dadurch die Welt nicht wieder ihren Frieden finden?

 

Armin Meili

Dr. h.c., erfolgreicher Architekt, Leiter der Landesausstellung 1939, Zürcher Natio­nalrat, Vorkämpfer für die sinnvolle Landes­planung.

. . . Ich würde die Schulausbildung mehr als Erziehung zu Kamerad­schaft. Güte und Anstand, denn als Anleitung zum Vielwissen auf- ziehen! Verantwortungsbewusstsein und der Wille zur Selbsthilfe soll­ten mehr durch Erziehung als durch administrativen Zwang gefördert werden! . . .

 

Ernst Speiser

Dr. h.c., Direktor von Brown Boveri & Co. in Baden, weitgereis­ter Kaufmann, im Kriege an leitender Stelle der Kriegswirt­schaft, ehemaliger Na­tionalrat, jetzt Stände­rat des Kts. Aargau.

. . . Wenn mir also 24 Stunden un­begrenzter Machtfülle beschert wären, so würde ich der tech­nischen Forschung einen Marsch­halt befehlen, um dafür alle Fähig­keiten der Menschheit auf die in­tensive Förderung der Moral — zu der unter anderem die Toleranz und die Freude am Wohlergehen anderer gehören — zu konzentrieren, damit diese etwas aufholen kann. . .

W.It. Corti 

Gründer d. Pestalozzi- Dorfes und Förderer humanitärer Ideen; wissenschaftlicher Mitarbeiter der Zeit­schrift «Du» und der «Neuen Zürcher Zeitung».

. . . Ich würde an dem magischen Tage ruhig meine gewöhnlichen Pflichten erfüllen und der Macht nicht trauen, die solche Macht verleiht.. … Uns ist es gegeben, im persön­lichen Einsatz das Unsrige zu lei­sten, und dies ist «trotz allem» wie das Lehen selber gut! . . .

Diese Sätze sind nichts anderes als ein Bekenntnis zu jenen Forderungen, die enthalten sind im Pfadfindergesetz und -Versprechen und in der Art, wie wir sie erfüllen wollen.

Werbung sah im Allzeit Bereit 1952 so aus:


Und sich selber ‘auf die Schippe’ nehmen konnten sich die Pfader von damals auch schon:

 

 

 

Januar – ein neues Jahr – eine neue Chance

Ein sehr kalter Winter ist…


Das neue APV-Blettli ist herausgekommen 

Mit dem Klick auf das Titelblatt kommst du zur Sammlung aller Blettli-Ausgaben als pdf!

PS Es hat einen Druckfehler im Blettli 10: Auf Seite 1, bei den Terminen:
Der Spielabend & Stammtisch war nicht am 13.1.  – sondern wird am 13.2. 19, Mittwoch! stattfinden

 

Alles Gute im Neuen Jahr und Gesundheit, Glück und Zufriedenheit


“Wird’s besser? Wird’s schlimmer?”
fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:
Leben ist immer
lebensgefährlich.

(Erich Kästner)


 

Dezember – …und Frieden auf Erden

 Alle Termine fürs neue Jahr!

 


Waldweihnacht  in der Hard

Kurz vor Sieben abends brachen fast fünfundzwanzig APV-er(innen) von der Tramstation in der Hard Richtung Wald auf. Der Weg war feierlich mit Windlichtlein beleuchtet, das Wetter kalt aber windstill und die Stimmung aufgeräumt und fröhlich.

Von weitem schon war das Lichtermeer des Weihnachtsbaums zwischen den Bäumen durch zu sehen. Erwartungfroh gesellten wir uns zu den beiden ‘Baumbereitern’ Floh und Kiwi und konnten alsbald von Mammut mit Liederblättern bewaffnet das erste Lied anstimmen. Noch waren die Stimmen etwas zaghaft und ‘chischtrig’ – aber schon beim zweiten Lied tönte es mit erstarkten Bässen und vereinzelten Sopränen durch den Wald.  Der Weihnachtsgeschichte in Gedichtform – von einem unbekannten Basler  Poeten – und der wunderbaren Weihnachtsgeschichte aus der Feder von Käthi König wurde von den APVlern mit Andacht und Freude gelauscht – wie gewohnt spannend und perfekt vorgetragen von Mammut.

Danach gab es einen warmen und feinen Glühwein damit der Weg zum Restaurant nicht eingefroren unter die Füsse genommen werden musste – und als Bhaltis für den Nachhauseweg hatte Stini für alle ein süsses Päcklein  gebacken und zusammengestellt.

 

Das warme und festlich geschmückte Stübli im Restaurant Hard empfing uns und bald schon wurde das vorbestellte Essen reichlich und gut zubereitet serviert. Bei Speis und Trank wurde der Geräuschpegel bald lauter, die Gesichter etwas gerötet und die Augen leuchteten tischauf und -ab zufrieden und glücklich.           Misa

 


Zum Nachdenken:

Die „Zehn Gebote der Gewohnheit“

  1. Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.
  2. Nur für heute werde ich mich mit grösster Sorgfalt um mein Auf­treten kümmern: vornehm in meinem Verhalten; ich werde nieman­den kritisieren; ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern, … höchstens mich selbst.
  3. Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin, nicht nur für die andere, auch für diese Welt.
  4. Nur für heute werde ich mich den Umständen anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich meinen Wünschen anpassen.
  5. Nur für heute will ich eine halbe Stunde meiner Zeit meiner körper­lichen oder seelischen Gesundheit widmen, der Entspannung, einer Lektüre oder körperlicher Betätigung.
  6. Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen, und ich werde es niemanden erzählen.
  7. Nur für heute werde ich eine Sache erledigen, zu der ich keine Lust habe.
  8. Nur für heute werde ich mir ein Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich daran, aber ich werde mich vor zwei Übeln hüten: der Hetze und der Unentschlossenheit.
  9. Nur für heute werde ich fest glauben – selbst wenn die Umstände dem widersprechen sollten -, dass eine gütige höhere Macht sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.
  10. Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist, und an die Güte zu glauben.

Papst Johannes XXIII. (1881-1963)


 

November – Dr Monat vom OP-Dippel

OP-Dippel-Posten  bei Brisach 10.&11.11.18

Am 10./11. November fand der alljährliche OP-Dippel des Bezirks statt. Traditionell war der APV mit seinem Posten präsent.

Auf der diesjährigen Weltreise  welche die Teilnehmer von Posten zu Posten in ein anderes Land brachte, wurden sie bei uns Members der Baden-Powell Society in London. Nebst einem Eintrag ins Member-Book, dem Member-Ausweis in Form eines Krawattenrings durften sie im Memberraum an der “Whiskybar” erraten, was sich in den imposanten Flaschen in Wirklichkeit  für Getränke versteckten. Nebst dem “Degustieren” gab es dort auch After Eight’s und Shortbread’s zu versuchen.  Nach einem Quiz über Lord Baden-Powell  ging es auch schon ans Erarbeiten des nächsten Postens mittels Spiegelkarte oder Kreuzpunkt-Koordinaten. Das Popcorn-Päckli – auch schon eine Tradition am APV-Posten – als Wegzerrung wurde jeweils mit Freude entgegengenommen.

Für uns Senior-Members begann der Postenaufbau schon früh. Schon um 10 Uhr begannen wir unseren Memberclub aufzubauen – damit er um halb Zwei, als die ersten Läufer und Läuferinnen eintra-fen, bereit war. Unter der bewährten Leitung des Postenchefs Grille schufen wir so ein ‘echt’ englisches Refugium, das den Postenbetreibern, den New-Members und einigen Gästen und Plauschläufern ein warmes und gemütliches Verbleiben garantierte.

Kurz nach halb Vier sonntags in der Früh war der Platz wieder aufgeräumt und nichts deutete mehr darauf hin, dass hier eben noch ein Londoner Club neue Mitglieder aufgenommen hatte.

Müde und zufrieden machten sich die sechs Posten-APVler auf den Heimweg.  Der Kontakt mit den Aktiven, das Leuchten in den Augen der tollen Läuferinnen und Läufern  und die Freude am gelungenen Postendesign begleitete uns nachhause, wo wir wohl alle schnell und kompromisslos ins Bett sanken.                                                                   Misa


OP-TEILLAUF                               (vom e Plauschläufer)

D’r Oneonta, Mitglied vo der Rotte STYX, het bi syne Kolleege aagfroggt, ob aine mit ihm uf e OP-Tippel kunnt. Absaage sin s’Resultat gsi. Do ich das Abentüür immer no gärn mache due, aber nümme die ganzi Strecki, han ich zuegsait.

Us däm Grund hän mir beide ys am Samschtig, 10. Novämber 2018, gege 12.45 bim Bahnhof Laufe troffe. Der Oneonta isch mit em Zug vo Biel ko, ich mit em Auto vo Basel. Vo dört sin mer denn mit em Auto zem Start g’fahre, hän s’Auto parkiert und aaschliessend bim OK gmäldet.

Me hett uns erklärt, ass ai Poschte ame andere Ort isch und sich suscht nüt g’änderet het. Denn hän mir is verabschidet und sin uf d’Route.

Der Poschte 11 vo Waldchutz isch scho vo wytem sichtbar gsi. Si hän Peru dargschtellt. Für der Oneonta, wo a paar Joor dört gläbbt het, isch es fascht e Haimspiel gsi. Nach e paar Wort und Foddeli, sin mer wyter zem zweite Poschte. Der Wääg isch bärgab richtitg Brislach gange und uf der andere Syte wieder uffe. E kiehle Wind het bloose. Obe aakoh, hän mer erneut wieder e bitzeli miesse aabe laufe. Am Waldrand, in der Nöchi vom Schällhüsli, isch der Poschte vo de Angestainlemer gsi. Die hän „Amerika first“ usgschpiilt. Der Präsidänt persönlig het is an der Gränze zue Mexico empfange. Är het welle wüsse wär mir sin, wohär mir kömme und wo ane mir wänn. My Koleeg het kai Chance kha. Är het miesse mit ere nätte Mexikanere uf e illegale Ytritt warte. Wo ich gsait ha, wien ich heiss, also Donald, bin ich mit offene Arme empfange worde, aber trotzdäm vo eim wo bim Ku-Klux-Clan Mitglied isch, sehr ufmerggsam beguetachtet worde. Im Zält het e nätti Zollfrau mi empfange. Zwei OPK’s hän grad s’Land miesse verloh. In der Zwüschezyt isch my Partner denn mit eme falsche Pass über d’Gränze ko.’

Noch eme kurze Gschpröch und zwei Foddeli vo däre hübsche Zollbeamtin, sin mer wyter, em Poschte 9 entgege. Dört isch der APV vo de Johanniter gsi und het Ängland präsentiert. Wo mer nöcher ko sin, isch d’Flagge am Bode glääge. Ängland am Bode zerstört? Das ka jo nit sy, trotzt em Brexit! Nai, mer sin im „Club vom Bi-Pi“ empfange worde und hän kenne em Bi-Pi sini Bilder beschtuune. Näben em Club isch e Waldhütte gstande, wo me het kenne aanehogge und am Tisch gmietlig taafle. Vornedra hets e grossi Füürstell gä. Ideal für die alte Pfadi, wo dert d’Nacht hän derfe verbringe. Wie in Ängland üblig, sin e Paar Herrschafte uf Schimmel verby gritte und hän vo obe aabe heeflig griesst.

Noohdäm mer e glaini ‘Whisky-Degustation und -Information’ duuregfiert und e Glainigkeit gässe hän, ha ich ei, zwei Foddeli gmacht bevor mer ys –als Club-Mitglieder- erneut uf e Wääg gmacht hän. My Mitläufer isch e ächte „Pfad-Finder“ gsi. Är het eimool uf d’Karte gluegt, erklärt wie der Wääg lauft und denn sin mer immer ohni Verlaufe an nägschte Poschte ko. Der Poschte 8 vo der Abtailig „3 Tanne“ hän mer ussgloo. Mir sin diräggt zem Poschte 7 vo de „Schnäggebärglerinne“. Dört hän ys drey Dame us Auschtralie erwartet. Leider hän mer kei einzigs Känguruh gse. Aber, und das het my scho e bitzeli Stolz gmacht, me het welle wüsse, ob ich Donald bi, wo einere vo ihrne Kolleginne am ene OP-Tippel e Taschelampe gschängt het. Do es bi de Johanniter, noch mym Wüsse, nur ai Donald git, ka nummi YCH dä gsi sii.  Und vo däm Ereignis verzellt me in Auschtralie hüte no dervo !!!

No e paar Bildli sin mer wyter. D’Gegend vom OP-Tippel isch mir bekannt gsi, han ich doch scho e paar Tippel uf däre Route gmacht. So sin mer aimool meh in Richtig vo de Hüüser „Helgematt“ gloffe. Es het bereits aagfange Dunggel wärde. Wäge däm hän alli die Kirsibäum wo der Stroos noch oder uff em Fäld gstande sin, nümme e so kräftig rot glüchtet. Aber zwüsche em grien vo de Matte und em Wald isch es immer no e wunderschöne Aabligg gsi. Nach einiger Zyt sin mer denn, nooh eme glaine Aastig, bim Verpfläägigsposchte glandet. Es isch der Schiessstand vom Dorf Fehren gsi. Do sin mer bi de Italiäner glandet. Gässe hän mer nüt, aber e glaine Apéro mit Bruscetti gnosse. Wie das bi de Italiäner e so üblig isch, hets e huffe Goofe (Baseldütsch=Kinder) umme gha. Settigi wo chum hän könne laufe und anderi, wo scho in d’Schuel gange sin und „sehr wichtig“ do hän. Aber scho frieh wüsse, wie toll es isch , wenn me Mitglied vo de Pfadi isch! Wien ich vernoh ha, hän si aber nit dörfe im ene Zält schlofe, sondern in ihrem Bett.

Au do sin mer denn noch ebbe dryssig Minute verschwunde. Uf em Wääg zem nägschte Poschte isch is der Wurm entgege ko. Är het grad s’Auto verlosse, um bi de Italiänder z’starte. Inzwüsche hets wieder emol aagfange rägne. Nit heftig aber trotzdäm unagnähm.

Mir sin wyter zem Poschte 5 vom Sunnebärg. Dört hän ys d’Russe empfange. Zem Teil bewaffnet, mit lange Mäntel und Pelzmütze, mit em rote Stärn. Si hän e gleins, gmietligs Hüttli ka wo si als Bar umgwandlet hän. Logisch, d’Russe sin jo bekannt als Alkoholliebhaber. Irgendwenn isch no der Chinchilla us der Bar ko (nit bsoffe) und het ys begriesst. Au do sin mer denn nach kurzem Ufenthalt in tiefe, dunggle Wald verschwunde. Uf eme breite, steinige Wääg sind mer praktisch eebe em Poschte 4 vom Thierstai entgegegloffe. Unterwägs hets mi denn kurz und heftig uf e Boode gworfe. E Wurzle wo ganz fräch sich erhobe het, het mi stürze losse, zum Schregg vom Oneonta. Aber usser e paar Schürfige an de Händ isch nit viel passiert. Doch kurz druf aabe, han ich denn no der rächt Fuess vertrampt. Das het zimlig weh gmacht. Doch au dä Schmärz isch mit der Zyt versurrt. Aber ab denn sin mer langsamer gloffe und hän Taschelampe benutzt!

Der Poschte 4 vom Thierstai het Schwede präsentiert. Durch der Ygang vom bekanntischte Möbelhuus vo Schwede, sin mir im ene schwedische Hüttli glandet. Do han ich myni Plessure kenne verarzte und der Oneonta sy Wüsse über Schwede los wärde. Jetzt hän mer beschlosse uf Büsserach aabe z’go und dert der Bus nach Laufe z’beschtyge. Mir sin am Eins z’Mittag gstartet und jetzt isch es ebbis vor de Sibeni. Also e Foddeli und ab nach Büsserach. Der Wääg isch steil bärgab gange. Wo mer im Dorf aako sin, hän d’Kircheglogge glüüte und gsait, ass es sibeni isch. Mer hän denn im Bushüsli mit Jugendliche gwartet bis der „gääli Bus“ ygfahre isch. Dä het is nach Zwinge brocht. Dört hän mer no e paar Minute miesse uf der Zug warte, won is nach Laufe gfahre het. Eigetlig hän mer no welle gmietlig go ässe. Aber jetzt no e Baiz sueche und denn ummesitze, bis der Zug für der Oneonta kunnt, wo ihn nach Biel bringt? Nai, mer sin beidi mied gsi. Dorum sin mer bim Bahnhof go en Abschlussbierli (für mi alkoholfreij, wägem Auto) dringge und e Tost ässe. Doderby hän mer über Das und Jenes gschwätzt oder sin unsere Gedangge nocheg’hange. Kurz vor de halber nüni het der Oneonta der Zug beschtige und isch nach Biel gfahre. Ich bi unter der Ysebahn uf die anderi Syte zem Gymnasium gloffe, wo der Start und s’Ziel vom OP-Tippel, und mi Auto gsi isch .

Nach ebbe 45 Minute bin ich de Heime gsi. Dört han ich nonemool myni Plessure behandlet und mit mynere Frau s’Erläbnis OP-Tippel revue passiere lo. Es isch wieder e mool interessant und mit em Oneonta toll gsi. Aber me merkt, me wird älter und es goht langsamer vorwärts als au scho. Wie seit der Baselbieter: Mer wei einisch luege, obs nägscht Joor glych wyders goht“.                      Donald


Zum Tod von Hansjörg Abt, Giraff  

Der Nachruf der NZZ

Scharfsinn, Witz und Wortgewalt

«Swissairs verwegene Fusionsabsicht».

Ein Vierteljahrhundert ist seit diesem letzten Ein­trag von Hansjörg Abt im Redaktionsarchiv der NZZ vergangen. Mit Sachwissen und Angriffslust – sowie dem ihm eigenen Patriotis­mus – analysierte Abt im Wirtschaftsteil damit ein letztes Mal die Situation, in der sich die nationale Fluggesellschaft da­mals im Vergleich zu eher «schwachbrüstigen» Allianzpartnern wie SAS und Austrian Airlines befand. Allein der Ti­tel bringt zum Ausdruck, wofür der Autor während seines langen Wirkens für das Blatt an der Falkenstrasse stand: Engagement, kernige Aussagen und die Lust der Leserschaft, Abts stets brillant formulierten Gedankengängen bis zum Schlusspunkt zu folgen.

Dass Abt 1993 die NZZ verliess, um fortan selbständig zu wirken, war der wohldurchdachte Entschluss eines Kolle­gen, dessen Ansehen im Zenit und des­sen Freiheitswille über vielem stand. Er verlasse den denkbar besten Resonanz­boden für seine profunden Analysen, schrieb der damalige Chefredaktor Hugo Bütler. Ganz unrecht sollte Bü. nicht be­halten. Dennoch: Kein Name aus der journalistischen Unternehmensbericht­erstattung hat in der Schweiz seither den Charakter der Marke H.A. erreicht, also jenem Kürzel, unter dem der am Samstag verstorbene Basler jahrelang schrieb.

Abt wirkte in einer heute fern schei­nenden Zeit, in der man die News am Morgen aus dem Briefkasten oder vor der Fahrt zur Arbeit am Zeitungsstand holte. Das kam dem sorgfältig recher­chierenden und am Abend oft bis zur letzten Minute am Satz feilenden Maes­tro entgegen. Wenn er im Zusammen­hang mit Werner K. Rey von einem «bühnenreifen Gauklertrick», von «Reys eher begrenzter Omni-Potenz» oder von der «Gerupften Bally» aus Schönenwerd sprach, dann wirkten diese Zeilen auch ohne fette Überschrift und ohne Anriss auf der Frontseite. Auf Abt war span­nungsgeladener Verlass, und gericht­lichen Nachspielen, zu denen sich der eine oder andere angeschossene Wirt­schaftsführer bewegen liess, konnte die NZZ stets gelassen entgegensehen.

Dass er eine gesunde Distanz zu Zürich und zu Finanzalchimisten sowie deren strukturierten Produkten aller Art hielt, hat wohl mit seiner Herkunft zu tun. Bei den «Basler Nachrichten» er­warb er sich jedenfalls rasch den Namen eines profunden Kenners der Pharma-, Uhren- und Maschinenbranche. Mit einer beruflichen Zwischenstation bei der Badener BBC vertiefte er anschlies­send seine Industriekenntnisse, was spä­ter zu seiner Aura eines praxisorientier­ten Wirtschaftsjournalisten beitrug, dem nichts vorzumachen war. Der Satz «Das kaufe ich Ihnen nicht ab!» dürfte dem einen oder anderen ehemaligen Mana­ger noch heute in den Ohren klingen.

Eines der Erfolgsrezepte von Abt mag heutzutage, da die Chefetagen von allerlei Türwächtern und Kommunika­tionsleuten abgeschirmt sind, viel schwie­riger umzusetzen sein. Es darf den ins Internet-Zeitalter hineingeborenen Journalisten dennoch kurz in Erinne­rung gerufen werden: Persönliche Kon­takte und Informationen aus erster Hand! Im Gegenzug konnten die dama­ligen Wirtschaftskapitäne wie Robert Holzach, Pius Binkert, Ulrich Bremi oder Helmut Maucher davon ausgehen, dass vertrauliche Informationen nicht einmal redaktionsintern die Runde machten – mitunter zum Leidwesen (oder Neid) der Kollegen.

Der einsame Wolf von damals würde es in modernen Redaktionen heute ver­mutlich noch weniger lang aushalten – oder das rote Bitte-nicht-Stören-Lämpchen vor seiner Bürotüre würde einfach noch häufiger leuchten. Ob Recherche oder Freizeitpassion, an Flucht- und Sehn­suchtsorten fehlte es H.A. jedenfalls nie. Etwa im fernen Nepal oder in den Bergen des von ihm geliebten Oberwallis, in «sei­ner» Hütte weit über dem Grimselpass, oder kurzzeitig einfach abseits im Jura, wo er seine Batterien aufladen konnte. Davon profitierte die NZZ jahrelang mit der von ihm fachkundig betreuten Alpinismus- Beilage, in der er Anliegen des Schweizer Alpen-Clubs SAC genauso eloquent be­handelte wie die Exploits von Gipfelstür­mern wie Reinhold Messner, die er zum Teil auch persönlich kannte.

Hansjörg Abt, der sein Leibblatt bis zu seinem 83. Geburtstag vor einem Monat akribisch genau las und für die Arbeit seiner Nachfolger stets lobende Worte  übrig hatte, hinterlässt drei Kin­der, acht Enkel und acht Urenkel.                                                                                                         Manfred Rist

Oktober – viel zu warm, aber wunderschön


Mittwoch, 24.10.18 

Spielabend & Stammtisch – ‘s het gfägt!’

 


 


Spanferkel-Essen im Falkenhorst


10. November  2018    OP-Dippel-Poschte   (bei Grille melden)
14. Dezember 2018   Waldweihnachten in der Hard (Einladung folgt anfangs Nov.)

 

 

September – im Spätsommer

Poesie und Wasserkraft

Unser Reisli ins Wiesental 

Am Samstag, 21. September, 10.00 Uhr, trafen sich dreizehn APV-ler und drei APV-lerinnen beim Gelpke-Brunnen vor dem Hafenbecken 1. Es wurde Kaffee und Gipfeli angeboten. Zwei Anwesende kamen zwar angemeldet aber nicht eingeplant (…), was die geplante Gruppenaufteilung etwas durcheinander brachte. Ein Angemeldeter kam später, aber immer noch in der Zeit, der dadurch in keine Gruppe mehr passte und mit dem einen Organisator den ganzen Tag verbrachte.

Kurz nach halb Elf fuhren wir von dannen, dem Wiesental entgegen. Es war und blieb ein trockener, angenehmer Samstag. Die Fahrt führte nach Hausen, bekannt durch den Dichter Johann Peter Hebel. Eine Gruppe hatte den Auftrag, auf dem Markt von Schopfheim Früchte zu organisieren, eine andere in der anscheinend besten Bäckerei / Konditorei zwei bestellte Schwarzwäldertorten und Brot zu besorgen, während die dritte Gruppe  zur besten Metzgerei fuhr, um Speck, Wurst und Käse. Kiwi mit Uhu gingen zwischenzeitlich das Mittagessen abzuholen.

Grille und ich fuhren durch Hausen auf kurvenreicher Strecke auf den Maienberg. Auf der Höhe gab’s einen Parkplatz und eine einfache Holzhütte mit Tischen und Bänken. Kiwi und Uhu befanden sich bereits vor Ort und entluden die Esskisten. Nachdem ich mit Grille die Holztische mit weissem Papier bezogen hatte, fuhren wir weiter bis Mambach. Hier warteten bereits die anderen Gruppen. Als alle beisammen waren, gesellte sich ein Fremder dazu, der uns eine Besichtigung der Schmiede im Dorf ankündigte.

Diese und das dazu gehörende Wohnhaus, wechselten vor Jahren den Besitzer, nachdem beides lange Zeit unbenutzt war. Der neue Hausherr hatte für das Anliegen der Mambacher Verständnis und erlaubte, die Schmiede zu erhalten. Mit vereinten Kräften, in Form eines Vereins, Eigenarbeit und Spenden, konnte der gesamte Bau sanft renoviert werden. Deshalb sind heute Besichtigungen, Schmiedekurse und Anlässe in der alten Werkstatt möglich.

Nach etwa einer Stunde verabschiedeten wir uns und fuhren zur Maienberghütte zurück. Hier probierten wir zuerst Speck, Wurst, Brot und Schwarzwälderbier oder andere Flüssigkeiten, anschliessend folgte das Mittagessen. Es gab Braten, Bohnen und Kartoffeln. Zum Dessert erhielt, wer wollte, ein grosses Stück Schwarzwäldertorte. Sie war gut, doch nach meinem Geschmack sah sie den Schwarzwälder Kirsch nur aus der Ferne. Leider war die Gemütlichkeit bald vorbei und wir mussten uns beeilen, rechtzeitig in Hausen zu sein. Dort fand der nächste Anlass statt; eine begleitete Besichtigung im Hebelhaus. Aber wie so oft kommt es anders als man denkt. Während wir vor verschlossenen Türen standen, gesellte sich eine zweite Gruppe dazu, die ebenfalls eine Führung hatte. Diese hatte einen anderen Begleiter, der jedoch erst nach einem Telefonat von seinem Glück erfuhr. Uns ergings ebenso. Nach etwas mehr als einer gefühlten Viertelstunde Wartezeit, befand sich auch unser Begleiter auf dem Platz und entschuldigte sich für die Panne der Gemeindeverwaltung.

Wir überquerten zuerst die Strasse zum Hebeldenkmal während die andere Gruppe sich bereits im Museum befand. Wir erfuhren Geschichten und Anekdoten über Hebel, die der Mann unterhaltsam und fesselnd vortrug. Nach etwa einer halben Stunde wechselten wir ins Museum. Hier präsentierte man diverse Gegenstände, die notariell verbrieft einst Hebel gehörten. Ebenso erfuhren wir erneut diese und jene Geschichte über Hebels Erdendasein. Es war lustig und spannend zugleich. Während unserer Führung gesellte sich bereits der nächste Unbekannte dazu, der uns anschliessend etwas über die Nutzung des Wiesenwassers erzählen sollte. So ging das eine nahtlos ins andere über. Wir fuhren eine kurze Strecke mit den Autos in Richtung Schopfheim, um ausserhalb von Hausen das kleine „Schneckenwellen-Kraftwerk“ zu betrachten. Dieser Informationsanlass dauerte maximal dreiviertel Stunden. Die Uhr zeigte bereits nach siebzehn Uhr als wir uns verabschiedeten, in die Autos stiegen und Richtung Basel fuhren. Die meisten waren froh. Wärme, das Herumstehen und vielleicht auch die gute Luft, ermüdeten unsere nicht mehr ganz jungen Körper.

In Weil am Rhein, in der Nähe der Endstation der Tram Nr. 8, besetzten wir in einem Gasthaus die reservierten Plätze. Das folgende Essen bezahlte die APV-Kasse, während jeder für seine Getränke selber bezahlen musste. Spitzi übernahm dann unverhofft die erste Runde. Er feierte am Todestag von Johann Peter Hebel seinen Geburtstag. Als Dank erschall ein laut gesungenes „Happy Birthay Spitzi“. Es folgte eine Ansprache von Misa mit Dank an die beiden Organisatoren Grille und Kiwi und eine Laudatio mit Geschenkübergabe an die aus dem Vorstand ausgetretene Bello. Zuletzt gaben zwei der drei Gruppen ihr Resultat der Pflichtaufgabe „Liedervers im Stil Hebel’s“ zum Besten. Danach verabschiedete sich allmählich der eine oder andere. Nur der harte Kern blieb noch. Wie lange, das wissen nur sie. Ich war gegen 20 Uhr zu Hause und freue mich auf den nächsten Anlass. Donald

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Heimfest  1958   

Ein weiteres wunderbares Zeitdokument von -tis

PFF 2018 Sichtern Liestal

Vom 17.-19.8.18 fand auf der Sichtern das Pfadi Folk Fest statt. Das sogenannte PFF ist ein musikalisches, kulturelles und erlebnis-orientiertes Pfadfinderfestival der Pfadibewegung Schweiz. Dieses Jahr wurde es von einem Basler Komitee organisiert.

Unter dem Motto EXPLORE reisten rund 4000 Rover aus der ganzen Schweiz nach Liestal.

Selbst verständlich waren auch viele Johanniter-Leiter anwesend. Wie die letzten Jahre auch schon,  gab es wieder ein Johanniter-Kreis auf dem Zeltplatz und es war ein grosses “Meet and Greet”.

Das Festivalgelände war übersichtlich und beeindruckte durch tolle Bauten. Auf zwei Konzert-bühnen traten über 20 Bands auf und spielten die unter-schiedlichsten Musikrichtungen. Besonders begeisterte “Brandhärt” und “Damian Lynn” das Publikum.

Nebst den Konzerten, gab es aber noch einiges anderes am PFF zu sehen: Es gab mehrere Bars, wie “s Stifeli” der Pfadi Säuliamt, die Schiffbruchbar des Pfadibezirks Rheinbund oder auch “Barbarabierbar” die einige ganz besondere Biersorten ausschenkte. Am Samstag konnten die Pfadis das Städli erkunden oder auch diverse Workshops auf dem Festivalgelände besuchen.

Natürlich kam man auch kulinarisch nicht zu kurz. Für den Hunger zwischendurch oder für die Tagesgäste, wie ich einen war, gab es leckere Pizza, ein Currygericht, Burger, diverses vom Grill oder für Gelüste nach etwas Süssem, Crêpes und Glace.

Am Sonntag wurden die Tore für Familien geöffnet. Viele ehemalige Pfadis mit ihren Kindern oder Wölfli mit ihren Eltern besuchten das PFF. Nicht nur der Postenlauf mit diversen Spielen und Rätsel gefiel, sondern auch das tolle Festivalgelände und zwei grossartige Konzerte. Linard Bardil und Stärneföifi begeisterten Jung und Atl.

Schon im nächsten Jahr wird ein PFF unter dem Motto “Mosaik” in Stäfa stattfinden. Hoffentlich werden dort auch wieder viele Johanniter anzutreffen sein.                                          Swala



SOLA  1958 im Pfinwald (VS)     

ein Film von -tis   (Danke viel mal!)

Juni – Gewitter und erste Hitzetage

Flugwetter

Pfadiübung vom 27.5.18 von den Aktiven für den APV

Bei sonnigem (für alte Chläuse schon als heiss empfundenen) Nachmittags-Wetter trafen wir uns am 27. Mai vor den Toren des Wolf-Friedhofs. Der vom Pech verfolgte, abgestürzte Cousin von Bertrand Piccard bat um unsere Hilfe – sein Flugobjekt (Flugzeug ist nachgerade etwas hoch gegriffen)  prallte in der Grün 80 auf und zerbarst in hundert Stücke. Welch ein Unglück!

Selbstredend halfen wir ihm mit grossem Einsatz in verschiedenen Gruppen diese Teile   zwischen den Massen von Besuchern des Parks wiederzufinden. Ob Montagsmalerei, Azimutrechnen mit dem Kompass, Papierfliegerbasteln, Wolkenbild-Erkennen oder Flugzeugmemorie, die APVler – zwischen 3 ½  Monaten und über 70 – halfen alle mit Begeisterung den Piccard mit einem selbstgebastelten ‘Flugi’ wieder in die Luft zu bekommen. Auch unbedarfte Besucher wollten mithelfen – so konnten wir eine ältere Dame gerade noch daran hindern, mit der einen Postenaufgabe das Weite zu suchen – wohl um ihre Hilfe im Geheimen dem armen Picard angedeihen zu lassen…

Auch das anschliessende Grillen fand an der Grillstation zwischen den vielen Besuchern der G80 statt – das war etwas schade, den es hinderte daran, den gemütlichen Austausch von Aktiven und APVlern ungestörter in Gang zu bringen.

Ein gelungener Anlass   den die Aktiven für den APV organisierten – wir bedanken uns herzlich, verbunden mit der Hoffnung, dass ein nächstes Mal sowohl von den Jungen als auch etwas Älteren mehr dabei sein können.                                                      Misa